Jens Schmidt ist froh, dass er während der Krise sein Personal halten konnte. Ohne das Kurzarbeitergeld, hätte es in seiner Branche bitter ausgesehen.

Jens Schmidt ist froh, dass er während der Krise sein Personal halten konnte. Ohne das Kurzarbeitergeld, hätte es in seiner Branche bitter ausgesehen.

Foto: Lothar Scheschonka

Jens Schmidt ist froh, dass er während der Krise sein Personal halten konnte. Ohne das Kurzarbeitergeld, hätte es in seiner Branche bitter ausgesehen.

Heute

Lange Zeit Kurzarbeit

Kurzarbeitergeld - Für viele der finanzielle Rettungsring, der sie durch die Krise trägt. Es sichert Existenzen, vor allem derjenigen, die in Restaurants, Cafés, Hotels oder im Friseursalon arbeiten. Inzwischen sind immer weniger Beschäftigte in Bremerhaven darauf angewiesen - doch spielt der Lohnersatz weiterhin eine wichtige Rolle. Zu Gast bei einem Gastronom in Wulsdorf.

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Noch ist es ruhig am Montagmittag im Wulsdorfer Buernhus. Das Restaurant im eindrucksvollen Fachwerkbau, auch bekannt als Ehlerssches Bauernhaus, ist seit Juni wieder geöffnet. Weil das Mittagsgeschäft bisher nur langsam anläuft, sind noch 20 Prozent der Belegschaft in Kurzarbeit. „Wir hoffen, dass spätestens im August alle wieder ihr reguläres Gehalt beziehen“, sagt Jens Schmidt, Inhaber des Wulsdorfer Buernhus. Im November 2019 zog Schmidt, der ehemalige Gastronom auf der „Seuten Deern“, mit 13 seiner Angestellten nach Wulsdorf um. Kurz danach, im März 2020, befanden sich bereits 100 Prozent der Belegschaft pandemiebedingt in Kurzarbeit. „Ohne dieses Instrument hätte ich mich von allen Mitarbeitern trennen müssen“, stellt der Inhaber klar. „Wenn das nicht gewesen wäre, dann würde es jetzt ganz bitter aussehen in der Gastronomie.“ In Gesprächen mit Kollegen der Hotellerie und Gastro-Branche höre Schmidt, dass viele händeringend nach Personal suchten. Während alles geschlossen war, wanderten einige aus dem Service in den Einzelhandel ab, ist sein Eindruck. Insofern ist Schmidt sehr froh, dass er alle seine Mitarbeiter halten konnte. Die Kellner und Köche arbeiten seit mehreren Jahren für Schmidt und blieben dem Buernhus treu. Von zwei Minijobbern musste der 58-Jährige sich jedoch trennen. Den Ausfall versuche er nun mit der vorhandenen Belegschaft aufzufangen.

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