Sie helfen gemeinsam: Serhiy Bukatka (ganz links) und Sigward Glomb (Zweiter von rechts) mit den Unterstützern.

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Foto: privat

Sie helfen gemeinsam: Serhiy Bukatka (ganz links) und Sigward Glomb (Zweiter von rechts) mit den Unterstützern.

Heute

Massenweise Hilfe aus Bremerhaven: Menschen engagieren sich für Ukraine

Die Hilfsbereitschaft in Bremerhaven für die Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine ist riesig – und kommt jetzt im wahrsten Sinne des Wortes auch so richtig ins Rollen. Gleich zwei Lastwagen sind am Freitag vollgepackt mit Hilfsgütern aufgebrochen. Die Initiativen, die dahinter stehen, machen weiter. Immer mehr Schulen sind auch unter den Unterstützern.

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Direkt am ehemaligen Flughafen Luneort stapeln sich die Hilfsgüter auf 30 Paletten. Manche stehen noch eingewickelt in Folie vor dem Lastwagen, ein Großteil ist schon eingeladen. Lebensmittel, Hygieneartikel, Medikamente sind zu erkennen. Am Freitagvormittag sieht Serhiy Bukatka dann zu, wie der Lastwagen mit den Spenden langsam den Hof verlässt. Bukatka betreibt am ehemaligen Flughafen eine Werbetechnik-Firma, die er kurzerhand zu einem Lager umfunktioniert hatte. Die Spendenbereitschaft der Menschen hat auch ihn umgehauen. „Wir haben mehr Paletten, als in den Lkw passen“, stellt Bukatka fest. Weitere Touren seien notwendig. Neben ihm steht Sigward Glomb von der gleichnamigen Spedition. Glomb stellt den Lkw und hat so maßgeblich Anteil daran, dass die Spenden der vielen Bremerhavener auch bei den Flüchtlingen an der Grenze ankommen. „Wenn man diese erschütternden Bilder im Fernsehen sieht, muss man helfen“, sagt Glomb. Sie hätten ja auch schon ins Ahrtal Lastwagen mit Hilfsgütern geschickt. „Ich bedanke mich bei allen Spendern“, sagt Bukatka, der alles mit einem Team von fleißigen Helfern koordiniert hat. Bislang sei noch nicht klar, wann er in der kommenden Woche wieder Spenden annehmen kann, er fährt übers Wochenende selbst in die Grenzregion.

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