Endlich fest im Hafen: Die „Mumbai Maersk“ ist 399 Meter lang, 58 Meter breit. Als sie vor Wangerooge auf Grund läuft, sind 7300 Container an Bord. Um ein Schiff dieser Größe zu bewegen, braucht es enorme Kräfte und viele Schlepper.

Endlich fest im Hafen: Die „Mumbai Maersk“ ist 399 Meter lang, 58 Meter breit. Als sie vor Wangerooge auf Grund läuft, sind 7300 Container an Bord. Um ein Schiff dieser Größe zu bewegen, braucht es enorme Kräfte und viele Schlepper.

Foto: Scheer

Endlich fest im Hafen: Die „Mumbai Maersk“ ist 399 Meter lang, 58 Meter breit. Als sie vor Wangerooge auf Grund läuft, sind 7300 Container an Bord. Um ein Schiff dieser Größe zu bewegen, braucht es enorme Kräfte und viele Schlepper.

Heute

„Mumbai Maersk“: Endlich im sicheren Hafen angekommen

Wieder im sicheren Hafen: Die „Mumbai Maersk“ hat am Freitag um 14.28 Uhr am NTB-Terminal festgemacht. Das Schiff wurde bereits erwartet – von der Wasserschutzpolizei. Die Beamten beschlagnahmten die Blackbox des 399 Meter langen Containerriesen und befragten die Schiffsführung und den Lotsen dazu, wie das Schiff auf Grund laufen konnte. Technische Probleme können offenbar ausgeschlossen werden.

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Der große Ankerziehschlepper „Manta“ fuhr mit bis zum Terminal, drehte dann um.

Der große Ankerziehschlepper „Manta“ fuhr mit bis zum Terminal, drehte dann um.

Foto: Scheer

Es dauerte in der Nacht zu Freitag nur 36 Minuten, dann hatte der Frachter wieder Wasser unterm Kiel. Es sei ein „Orchester“ aus acht Schleppern gewesen, die an Bug und Heck der „Mumbai Maersk“ gezogen und von Steuerbord Druck aufs Schiff ausgeübt hätten, erläutert Dr. Robby Renner, der Leiter des Havariekommandos mit Sitz in Cuxhaven. In den Krisenbesprechungen vorher war deutlich geworden, dass die „Mumbai Maersk“ 7000 Tonnen Ballastwasser ablassen müsste, um leichter zu werden. Das Wasser wird von Seeschiffen aufgenommen, um bei Fahrten ohne oder mit nur wenig Ladung eine ausreichende Stabilität zu gewährleisten. Auf ganzer Länge saß der Frachter auf Grund. Nach Auswertung aller Daten stand auch fest, dass ohne stärkere Schlepper keine Chance bestand für ein erfolgreiches Schleppmanöver in der Nacht. Auch die 12985 TEU brachten einiges auf die Waage — aufgeteilt auf 7318 20- und 40-Fuß-Container an Bord.

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