Sascha Aulepp (SPD) ist neue Bildungssenatorin für Bremerhaven und Bremen, hier während des SPD-Parteitags im Juni, auf dem sie nominiert wurde. Am Mittwoch wählte sie die Bürgerschaft.

Sascha Aulepp (SPD) ist neue Bildungssenatorin für Bremerhaven und Bremen, hier während des SPD-Parteitags im Juni, auf dem sie nominiert wurde. Am Mittwoch wählte sie die Bürgerschaft.

Foto: Mohssen Assanimoghaddam/dpa

Sascha Aulepp (SPD) ist neue Bildungssenatorin für Bremerhaven und Bremen, hier während des SPD-Parteitags im Juni, auf dem sie nominiert wurde. Am Mittwoch wählte sie die Bürgerschaft.

Heute

Neue Bildungssenatorin möchte Anwältin der Kinder sein

Sascha Aulepp ist neue Kinder- und Bildungssenatorin: Die 50 Jahre alte SPD-Politikerin wird sich künftig um die Schul- und Kitapolitik in Bremerhaven und Bremen kümmern. Sie ist gelernte Jugendrichterin, war bis vor kurzem SPD-Landeschefin. Aulepp arbeitete als Bürgerschaftsabgeordnete bislang unter anderem im Rechtsausschuss, setzte sich aber parteiintern dafür ein, dass Bildung zum Schwerpunktthema wurde. Im Interview mit Denise von der Ahé spricht sie darüber, wie Schule in der Pandemie weitergehen soll.

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Was reizt Sie an dem Job? Sind Sie gefragt worden, oder haben Sie zuerst Interesse signalisiert? Als Claudia Bogedan gesagt hat, dass sie eine neue berufliche Herausforderung bei der Hans-Böckler-Stiftung übernehmen will, habe ich bedauert, dass wir eine gute Kinder- und Bildungssenatorin verlieren. Dann hat mich Regierungschef Andreas Bovenschulte gebeten, das Amt zu übernehmen, und ich habe erstmal gedacht: Das ist eine Aufgabe, vor der habe ich Respekt. Es war also nichts, wo ich sofort gesagt habe: Ja klar. Aber ich habe schon immer ein Herzensanliegen. Und das ist, Kindern und Jugendlichen zu ermöglichen, ihre Wünsche fürs Leben verwirklichen zu können. Dazu möchte ich gerne einen Beitrag leisten. Als Jugendrichterin hatte ich mit jungen Menschen zu tun, die gesagt haben: „Mich will ja eh keiner, das bringt doch eh alles nichts“. Das hat mich schon sehr berührt. Denn das sollte kein Kind sagen. Kinder haben ja keine besonders große gesellschaftliche Lobby. Eins kann ich deshalb sagen: Ich werde Anwältin der Kinder sein.

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