Wenn nicht der Eigennutzung von Sonnenstrom, sondern der Stromproduktion Priorität eingeräumt werde, müsse nicht jedes geeignete Dach mit PV-Modulen bestückt werden. „Dann können wir die Anlagen auch auf die Erde stellen“, meint Zevens Samtgemeindebürgermeister Henning Fricke.

Wenn nicht der Eigennutzung von Sonnenstrom, sondern der Stromproduktion Priorität eingeräumt werde, müsse nicht jedes geeignete Dach mit PV-Modulen bestückt werden, meint Zevens Samtgemeindebürgermeister Henning Fricke.

Foto: picture-alliance/ dpa

Wenn nicht der Eigennutzung von Sonnenstrom, sondern der Stromproduktion Priorität eingeräumt werde, müsse nicht jedes geeignete Dach mit PV-Modulen bestückt werden, meint Zevens Samtgemeindebürgermeister Henning Fricke.

Heute

Photovoltaik: Im Klein-Klein der Energiewende

Obgleich Politiker seit vielen Jahren das hohe Lied des Klimaschutzes singen, haben sie es versäumt, gesetzliche Rahmenbedingungen zu schaffen, die es Kommunen erlauben, in die Stromproduktion mittels Photovoltaikanlagen einzusteigen. „Wir bewegen uns hier in einer Grauzone“, stellt Zevens Samtgemeindebürgermeister Henning Fricke fest. Viele Fragen, die einer pragmatischen Herangehensweise im Wege stehen, harren einer Antwort. Da dem so ist, kommt die Energiewende nicht recht voran.


Wer wachen Auges in Zeven, Rotenburg oder Bremervörde unterwegs ist, dem fällt auf, dass auf Rathäusern, Schulen, Bibliotheken und anderen öffentlichen Gebäuden so gut wie kein Beitrag zum Gelingen der Energiewende geleistet wird. Als beispielhaft für die Zurückhaltung staatlicher Ebenen kann die Planung des Neubaus des Bremervörder Gymnasiums und der Berufsschule gelten. Die Installation einer Photovoltaikanlage war nicht vorgesehen. Erst auf Antrag der Fraktion von B 90/Die Grünen im Rotenburger Kreistag wurde nachjustiert. Vor einem Jahr beschlossen die Abgeordneten, eine 99,9-Kilowattanlage auf das Dach zu montieren, um damit den Strombedarf der beiden Schulen weitgehend zu decken. Gegen die Installation einer möglichen 600-Kilowattanlage sprach die Unwirtschaftlichkeit angesichts geringer Eigennutzung des produzierten Stroms.

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