Im vergangenen Jahr hat die BLG in allen Bereichen Verluste eingefahren. Der Senat verzichtet jetzt auf die Gewinnausschüttung, hat damit aber selbst ein Finanzproblem. Das löst er, indem er Geld aus dem Bremen-Fonds einfordert. Foto: Hartmann

Im vergangenen Jahr hat die BLG in allen Bereichen Verluste eingefahren. Der Senat verzichtet jetzt auf die Gewinnausschüttung, hat damit aber selbst ein Finanzproblem. Das löst er, indem er Geld aus dem Bremen-Fonds einfordert. Foto: Hartmann

Foto: Arnd Hartmann

Im vergangenen Jahr hat die BLG in allen Bereichen Verluste eingefahren. Der Senat verzichtet jetzt auf die Gewinnausschüttung, hat damit aber selbst ein Finanzproblem. Das löst er, indem er Geld aus dem Bremen-Fonds einfordert. Foto: Hartmann

Heute

Senat verzichtet auf BLG-Millionen

Von Klaus Mündelein

Bremerhaven. Die Stadt Bremen verzichtet auf die Gewinnausschüttung der BLG. 10,5 Millionen waren eingeplant. Aber angesichts der Verluste in Höhe von 116 Millionen Euro, die das Umschlagunternehmen 2020 zu verkraften hat, will Finanzsenator Dietmar Strehl (Grüne) die BLG nicht noch weiter belasten. Auf das im Haushalt eingeplante Geld will er indes nicht verzichten. Er holt sich die 10,5 Millionen Euro aus dem mit Krediten finanzierten Bremen-Fonds.

Kreis-Icon-Nordstern
„Die Nicht-Zahlung der Gewinnausschüttung ist zwingend erforderlich, um die Eigenkapitalbasis und die Innovationskraft der Gesellschaft weiterhin zu erhalten und zu stabilisieren“, heißt es im Antrag von Strehl auf Bremen-Fonds-Hilfe. Und die BLG sehe sich zur Zahlung auch nicht in der Lage, heißt es dort weiter. Als Mitglied des BLG-Aufsichtsrats kennt der Finanzsenator die Lage. Durch die hohen Verluste im vergangenen Jahr wurde in der Tat viel vom Eigenkapital der BLG aufgebraucht. Es schrumpfte um 70 Prozent auf rund 60 Millionen Euro. Immer wieder taucht deshalb in den Medien das Gerücht auf, die BLG suche einen Investor. Und angeblich soll sie im Frühjahr den Senat um eine Finanzspritze in Höhe von 100 Millionen Euro gebeten haben. Die BLG dementiert regelmäßig. Aber sie räumt ein, dass sie gemeinsam mit dem Gesellschafter nach Lösungen suche, das Eigenkapital zu stärken.

#WirFürDenNorden

Gemeinsam durch die Krise - mit Fakten statt Fake

Seit 125 Jahren sind wir für die Region da.
Wir informieren über neueste Nachrichten und lokale Ereignisse.

Mit NORD|ERLESEN bieten wir ein Digital-Magazin für Lokales, Land, Leute und Lifestyle. Tauche ein in hochwertige Reportagen, regionale Ereignisse, hilfreiche Ratgeber u. v. m.

Sichere Dir den Zugang zu den exklusiven NORD|ERLESEN-Premium-Inhalten.

30 Tage-Test*
kostenlos
  • Icon Haken Zugriff auf alle exklusiven NORD|ERLESEN-Inhalte
  • Icon Haken Nutzung auf allen Geräten - Mobil, Web, Tablet
* Nach der 30-tägigen Testphase endet das Abonnement. Auf Wunsch kann in das Einzelabo übergegangen werden.
Einzelabo*
14,90€ /mtl.
  • Zugriff auf alle exklusiven NORD|ERLESEN-Inhalte
  • Nutzung auf allen Geräten - Mobil, Web, Tablet
  • jederzeit monatlich kündbar
* Wird jeden Monat automatisch verlängert. Jederzeit monatlich kündbar. 
Print- & ePaper-Abonnenten*
kostenlos
  • Icon Haken Zugriff auf alle exklusiven NORD|ERLESEN-Inhalte
  • Icon Haken Nutzung auf allen Geräten - Mobil, Web, Tablet
* Für Abonnenten der NORDSEE-ZEITUNG, der KREISZEITUNG WESERMARSCH & der ZEVENER-ZEITUNG.

Du willst gratis weiterlesen ?

Gib einfach deine E-Mail-Adresse ein und lies einmalig kostenlos.

Der Nutzung Deiner Daten kannst Du jederzeit widersprechen. Weitere Hinweise findest Du unter Datenschutz.
nach Oben