Ihr Heulton soll in einem Umkreis von einem Kilometer gut zu hören sein: Feuerwehr und Katastrophenschutz haben auf dem Dach der Kaufmännischen Lehranstalten die erste von 15 Sirenen aufgebaut (von links): Michael Rochholzbon der Herstellerfirma, Oberbürgermeister Melf Grantz und Sören Makel vom Katastrophenschutz.

Ihr Heulton soll in einem Umkreis von einem Kilometer gut zu hören sein: Feuerwehr und Katastrophenschutz haben auf dem Dach der Kaufmännischen Lehranstalten die erste von 15 Sirenen aufgebaut (von links): Michael Rochholzbon der Herstellerfirma, Oberbürgermeister Melf Grantz und Sören Makel vom Katastrophenschutz.

Foto: Lothar Scheschonka

Ihr Heulton soll in einem Umkreis von einem Kilometer gut zu hören sein: Feuerwehr und Katastrophenschutz haben auf dem Dach der Kaufmännischen Lehranstalten die erste von 15 Sirenen aufgebaut (von links): Michael Rochholzbon der Herstellerfirma, Oberbürgermeister Melf Grantz und Sören Makel vom Katastrophenschutz.

Heute

Sirenen heulen in Bremerhaven wieder: Zum Schutz der Bevölkerung

Stadtweit sollen künftig wieder Sirenen die Bevölkerung vor Katastrophen warnen, auf dem Dach der Kaufmännischen Lehranstalten wurde am Montag die erste von 15 Anlagen installiert. Lärmen soll sie aber erst im Oktober im Konzert mit allen anderen Sirenen und danach alle vier Wochen – zur Probe.

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Aus heutiger Sicht sei es ein Fehler gewesen, zu Beginn der 90er Jahre in den Städten alle Sirenen abzubauen, meint Oberbürgermeister Melf Grantz (SPD). „Deiche sicher, Kraftwerke sicher, und der Feind drohte auch nicht mehr“ sagt Michael Rockholz etwas überspitzt, warum der Bund damals deutschlandweit alle Sirenenverträge gekündigt habe. Rockholz’ Unternehmen Hörmann Warnsysteme aus Stade hat nun aber wieder gut zu tun und für Bremerhaven die Ausschreibung gewonnen, 15 neue Sirenen aufzubauen. Der Bund gibt dafür 164000 Euro und die Stadt allein in diesem Jahr rund 52000 Euro. „Katastrophenschutz ist seit dem Hochwasser im Ahrtal in aller Munde“, sagt Grantz. Er sei froh, dass die Stadt Bremerhaven sich schon vorher mit den Herausforderungen auseinandergesetzt und erkannt habe, hier zu investieren. Das sei politischer Wille, die Feuerwehr habe schon vor der Flutkatastrophe eine Studie in Auftrag gegeben, mit welchem Konzept die Bevölkerung in der Stadt und dem Hafengebiet am besten zu erreichen und zu warnen sei.

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