Sturmschäden wie die Wurzel dieses umgekippten Baumes sieht man aktuell in allen Wäldern. Durch die anhaltend verhältnismäßig trockene Witterung der letzten Jahre hatten viele Bäume den Frühjahrsstürmen in diesem Jahr nicht viel entgegen zu setzen.

Sturmschäden wie die Wurzel dieses umgekippten Baumes sieht man aktuell in allen Wäldern. Durch die anhaltend verhältnismäßig trockene Witterung der letzten Jahre hatten viele Bäume den Frühjahrsstürmen in diesem Jahr nicht viel entgegen zu setzen.

Foto: Schoener

Sturmschäden wie die Wurzel dieses umgekippten Baumes sieht man aktuell in allen Wäldern. Durch die anhaltend verhältnismäßig trockene Witterung der letzten Jahre hatten viele Bäume den Frühjahrsstürmen in diesem Jahr nicht viel entgegen zu setzen.

Heute

Wälder im Cuxland: Reichlich Regen, aber es reicht noch nicht

Auch wenn es in den vergangenen Tagen und Wochen immer wieder mal geregnet hat und die Bäume im Revier Holzurburg in vollem Grün stehen – noch sind die Grundwasserspeicher nicht wieder voll. Die vergangenen Jahre waren zu trocken, was den Allgemeinzustand der Wälder geschwächt hat. Der fortschreitende Klimawandel mit häufiger auftretenden Stürmen und Wetterextremen tut sein Übriges. Revierförster Tobias Loewer ist in Sorge.


„Der durchschnittliche Jahresniederschlag von 1074 Liter pro Jahr und Quadratmeter ist seit dem Start der Wetteraufzeichnung 1881 bei uns im Landkreis Cuxhaven in den vergangenen zehn Jahren nicht einmal mehr erreicht worden“, sagt Loewer, als er mit Uni-Praktikantin Kirsa Pottebaum durch den Kührstedter Wald geht. „Es wird insgesamt deutlich trockener.“ Zwar sei man von den Dürren im Frühjahr bislang nicht so stark betroffen – von Januar bis Mai fielen in der Summe 371 Liter pro Quadratmeter (im Jahr 2018 waren es bis dahin nur 249,6 Liter pro Quadratmeter, im Jahr 2019 sogar nur 244,8) – aber man wisse ja nie, wie sich das Jahr noch entwickeln werde. „Die Tatsache, dass Dürren zumindest in anderen Regionen Deutschlands jetzt schon zu erkennen sind – zum Beispiel in Teilen von Sachsen-Anhalt über Berlin und Brandenburg bis in die Lausitz – unterstreicht den grundsätzlichen dramatischen Trend der vergangenen Jahre“, sagt Loewer. Derlei Entwicklungen seien auch am Landkreis Cuxhaven nicht vorübergegangen.

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