Wenn am Wochenende die Uhren wieder umgestellt werden, wird es morgens wieder später hell, ist dafür aber abends länger hell.

Wenn am Wochenende die Uhren wieder umgestellt werden, wird es morgens wieder später hell, ist dafür aber abends länger hell.

Foto: picture alliance/dpa

Wenn am Wochenende die Uhren wieder umgestellt werden, wird es morgens wieder später hell, ist dafür aber abends länger hell.

Heute

Wer hat an der Uhr gedreht? So wirkt sich die Zeitumstellung aus

In wenigen Stunden ist es wieder so weit: Die Uhren werden vorgestellt, aus 2 Uhr morgens wird dann 3 Uhr morgens und in Deutschland beginnt die Sommerzeit. Spurlos geht diese Zeitumstellung weder an Mensch noch Tier vorbei und kann sogar zu ernsthaften Problemen führen, auch wenn es immer noch Verfechter des „Drehens an der Uhr“ gibt. Dr. Thomas Kantermann, Professor für Gesundheitspsychologie, erklärt, warum er die Sommerzeit gerne abschaffen würde, ein Landwirt verrät, warum auch die Kühe die „geklaute Stunde“ spüren, und wir beantworten die Frage, was eigentlich aus der geplanten Abschaffung der Zeitumstellung geworden ist.

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Gesundheit: „Die Zeitumstellung ist totaler Quatsch und bringt die innere Uhr des Menschen aus dem Takt. Bei dem einen mehr, bei dem anderen weniger“, erklärt Dr. Thomas Kantermann, der an der privaten Hochschule für Ökonomie und Management in Essen Gesundheitspsychologie lehrt. Dies fühle sich an wie „Mini-Jetlag“, den man beispielsweise vom Reisen kenne. Faktisch reise der Mensch aber nicht, sondern drehe lediglich an der Uhr. Mit Folgen für den Körper, wie der Experte erklärt. Denn dieser bereite ganz automatisch während des Schlafens schon den nächsten Tag vor. Abgespeichert sei dabei der Tag als hell und die Nacht als dunkel. „Vor der Erfindung der Glühbirne hat sich der Mensch daran auch gehalten und war vor allem draußen.“ Heute sei das anders, bringe generell mehr Schlafprobleme mit sich und die Zeitumstellung sei sozusagen das „i-Tüpfelchen“.
Prof. Dr. Thomas Kantermann

Prof. Dr. Thomas Kantermann

Foto: FOM Hochschule

Denn durch diese werde der Körper noch eine Stunde früher als gewohnt, meist unsanft durch den Wecker, aus dem Schlaf gerissen. Am Abend sei es im Gegenzug länger hell, was dann wiederum das Einschlafen verzögere. Generell bereite das sogenannten Eulen, also Menschen, die eher spät aktiv werden, größere Probleme als Lerchen, also Frühaufstehern.

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