Spielzeug liegt in einem Sandkasten in einer Kindertagesstätte.

Aufgrund personeller Engpässe und neuer gesetzlicher Vorgaben sehen sich Träger von Kindertagesstätten gezwungen, die Betreuungszeiten einzuschränken – beispielsweise in Zeven und Gyhum.

Foto: dpa (Symbolfoto)

Aufgrund personeller Engpässe und neuer gesetzlicher Vorgaben sehen sich Träger von Kindertagesstätten gezwungen, die Betreuungszeiten einzuschränken – beispielsweise in Zeven und Gyhum.

Heute

Zeven: Erzieherinnen und Erzieher dringend gesucht

Wer die Anzeigenseiten der Lokalzeitungen überfliegt oder sich auf den einschlägigen Portalen im Internet tummelt, der bekommt einen Eindruck davon, wie groß der Bedarf an Erziehern ist. Land auf Land ab suchen die Betreiber von Kindertagesstätten Betreuungskräfte. Vor allem in Kindergärten herrscht Mangel. Mittlerweile wirken sich personelle Engpässe auf Eltern aus, weil Betreuungszeiten eingeschränkt werden. Den Unmut betroffener Elternteile bekommen Ilona Tiedemann, Sebastian Kluge und Ralf Cordes zu spüren. Sie sind im Zevener Rathaus für den Betrieb von 13 Kitas in den vier Mitgliedsgemeinden der Samtgemeinde Zeven zuständig. Das Trio benennt die Ursachen des sich verschärfenden Problems und sucht nach Lösungen.

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Auf dem Feld der Kinderbetreuung hat es seit der Wiedervereinigung enorme Entwicklungen gegeben. Erst stieg die Quote der Drei- bis Sechsjährigen, die vormittags in einem Spielkreis oder Kindergarten beaufsichtigt wurden. Dann wurde die Betreuungszeit in den Einrichtungen mehrfach erweitert. Es kamen eine Früh- und eine Spätbetreuung hinzu. Als der Ruf nach Krippen laut wurde, reagierten die Gemeinden und stiegen in die Betreuung der bis dreijährigen Kinder ein. Doch, was die Kita-Träger auch anboten, es reichte nicht, um alle Wünsche zu erfüllen. Laufend meldeten mehr Eltern Kinder für die Betreuung in einer Kita an. Aller Orten bauten die Träger neue Einrichtungen. Aus Spielkreisen wurden Kindergärten. Die Kitas öffneten früher und schlossen später.

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