Der neue Bremerhavener Ortsverein „Fuß“ will Einwohner, Politik und Verwaltung auf die Bedürfnisse von Fußgängern aufmerksam machen. In Nadelöhren wie diesem in der Unterführung An der Mühle kollidieren regelmäßig Radfahrer mit Fußgängern, da sich keiner auf die stark befahrene Straße auszuweichen traut.

Der neue Bremerhavener Ortsverein „Fuß“ will Einwohner, Politik und Verwaltung auf die Bedürfnisse von Fußgängern aufmerksam machen. In Nadelöhren wie diesem in der Unterführung An der Mühle kollidieren regelmäßig Radfahrer mit Fußgängern, da sich keiner auf die stark befahrene Straße auszuweichen traut.

Foto: Arnd Hartmann

Der neue Bremerhavener Ortsverein „Fuß“ will Einwohner, Politik und Verwaltung auf die Bedürfnisse von Fußgängern aufmerksam machen. In Nadelöhren wie diesem in der Unterführung An der Mühle kollidieren regelmäßig Radfahrer mit Fußgängern, da sich keiner auf die stark befahrene Straße auszuweichen traut.

Leben

Da geht was: Fußgänger fordern Lobby in Bremerhaven

Hindernisse, Nadelöhre, Stolperfallen: Gehwege sind zwar die „freiesten“, weil gesetzlich fast regellosen Räume im Straßenverkehr, aber oft ein Problem. Dabei ist fast jeder der rund 114 000 Einwohner unserer Stadt irgendwann zu Fuß unterwegs, zu Schule, Haltestellen, Arbeit, Freizeit, ohne und mit Rollatoren, Stöcken, Kinderwagen. Oder auch einfach auf schönen oder weniger schönen Spazierwegen. Der neu gegründete Ortsverein „Fuß“ tritt für die Bedürfnisse zu Fuß Gehender ein, will die umweltfreundlichste Art der Fortbewegung ins Bewusstsein rücken – auch in Politik und Verwaltung. Denn: Da geht noch eine ganze Menge.

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Und da soll noch sehr viel mehr gehen, innerstädtisch ganz besonders, denn die Stadt-Macher haben das Motto der „15-Minuten-City“ deklariert: In einer Viertelstunde zu Fuß überall da sein, wo es wichtig ist. Vom Schulweg übers Einkaufen und den Arztbesuch bis zur Bushaltestelle. „Dafür müssen die Wege für Fußgänger aber auch attraktiv und sicher sein, und zwar in allen Stadtteilen, um die Menschen dazu zu kriegen, aufs Auto zu verzichten“ , betont Dr. Irina Lewin – und schiebt sich Gestrüpp aus dem Gesicht, dem sie nicht mehr ausweichen kann. Rechts ist die Böschung, links dicht neben ihr eiert eine Radfahrerin auf dem Gehweg in gleicher Richtung durch die Unterführung. „Eine sehr schlimme Stelle“, sagt auch Karin von der Heide und steigt ab vom Rad, „diese ganze Unterführung ist kriminell für alle.“

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