Das „Louis“ ist ein Gründerzeithaus, weil es in der Zeit zwischen 1870 und 1914 errichtet worden ist. Doch im Erdgeschoss sollen ab Herbst auch Gründer und Start-ups beraten werden – im Starthaus Bremerhaven.

Das „Louis“ ist ein Gründerzeithaus, weil es in der Zeit zwischen 1870 und 1914 errichtet worden ist. Doch im Erdgeschoss sollen ab Herbst auch Gründer und Start-ups beraten werden – im Starthaus Bremerhaven.

Foto: Sina Schuldt/dpa

Das „Louis“ ist ein Gründerzeithaus, weil es in der Zeit zwischen 1870 und 1914 errichtet worden ist. Doch im Erdgeschoss sollen ab Herbst auch Gründer und Start-ups beraten werden – im Starthaus Bremerhaven.

Leben

Fünf Dinge, die Gründer in Bremerhaven wissen müssen...

Seit 20 Jahren wächst das Netzwerk, das sich in Bremerhaven mit Gründungen und Start-ups befasst. Fasst man alle Partner auf einem Schaubild zusammen, kann dem Betrachter schnell schwindlig werden – wer ist denn der richtige Ansprechpartner für mich? NORD|ERLESEN hat Bremerhavens Gründungsexperten befragt und die wichtigsten Fakten, Namen und Kontakte zusammengetragen.

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Kapitel in diesem Artikel

Fünf und 23

Dass es so viele Zugänge ins Gründungsnetzwerk der Stadt gibt, ist gewollt. „Gründung ist nicht gleich Gründung“, sagt Dr. Barbara Schieferstein, die bei der Bremerhavener Wirtschaftsförderung BIS für Existenzgründungen zuständig ist. Frauen gründen anders als Männer, Migranten haben andere Fragen als Studierende, jemand, der eine Firma übernehmen will, hat andere Gründe als ein klassisches Start-up oder eine Gründung, die ihre Wurzeln in der Wissenschaft hat. Wer nebenberuflich gründet, ist finanziell anders aufgestellt als Menschen, die sich aus der Arbeitslosigkeit heraus fürs Gründen entscheiden.

Deshalb gibt es viele Anlaufstellen in der Stadt, die ansprechbar sind, wenn jemand überlegt, sich mit einer Geschäftsidee, einem Produkt oder seinem erlernten Beruf selbstständig zu machen. Im Idealfall kann dann jeder Partner auf den passenden Ansprechpartner im Netzwerk verweisen. „Dass das auch immer gelingt, ist die Hausaufgabe, die die Netzwerk-Partner machen müssen“, sagt Schieferstein. Alle zwei Monate treffen sich die Akteure zum Austausch. Wichtig: Gründer und Start-ups sind nicht das Gleiche. Jemand, der ein Lokal eröffnet, ist ein Gründer. Als Start-up gelten Unternehmensgründungen mit einer innovativen Geschäftsidee und hohem Wachstumspotenzial. Dass private Geldgeber klassische Start-ups fördern, ist in Bremerhaven noch die Ausnahme.

Fünf Dinge:

Bin ich ein Gründungstyp? Trau ich mir das zu? Kann ich mit Behörden und Banken umgehen? Bin ich bereit, selbst und oft auch ständig zu arbeiten? Macht mein Lebensumfeld eine Gründung mit? Diese Fragen würden oft vergessen, seien aber elementar für späteren Erfolg. Gute Gründerberater, die viel Erfahrung haben, erkennen, welcher Kandidat vor ihnen sitzt, was er mitbringt, wo er Hilfe braucht.

Gibt es einen Markt und wer ist meine Zielgruppe? Eine gute Idee alleine reicht nicht, es muss für das Produkt oder die Dienstleitungen einen Markt geben, die Konkurrenz muss betrachtet werden. Erfahrene Gründungsberater haben schon von vielen Ideen gehört und kennen die Stadt. Für gute Ideen brennen sie, aber: Im Zweifelsfall wird auch schon mal abgeraten oder auf Professionalisierungsangebote verwiesen wie auf Training, Schuldnerberatung und anderes.

Welche Unterstützung brauche ich? Fehlt mir fachliche Expertise, suche ich ein Netzwerk, brauche ich einen Raum, in dem ich arbeiten kann, oder finanzielle Unterstützung? Was ist das Wichtigste? Wenn sich der Gründer gut vorbereitet, bereits einen Businessplan geschrieben und errechnet hat, können die Netzwerkpartner an die richtigen Stellen verweisen.

Gründe ich mit staatlicher Förderung oder ohne? Eine niederschwellige Finanzierungsmöglichkeit für Gründungen ist der Mikrokredit der Bremer Aufbau-Bank (BAB). Eine Alternative zu privaten Investoren oder Banken sind staatliche Förderungen. Weil es um Steuergeld geht, sind dies keine Geschenke, die Stadt verknüpft damit Bedingungen. Ein Einsatz muss also gut geplant werden.

Ist mir das Starthaus ein Begriff? Netzwerke zu schaffen und zu nutzen, ist wichtig. Die Starthaus-Initiative ist ein Zusammenschluss mehrerer Einrichtungen, die sich um Gründer bemühen und Fragen wie die oben genannten mit dem Gründer durchgehen. Ab Herbst gibt es dafür auch eine zentrale Anlaufstelle im Goethequartier, im Erdgeschoss des „Louis“ in der Uhlandstraße 25.

23 Namen, Kontakte und Orte, die man kennen sollte:
AFZ steht für Arbeitsförderungszentrum im Lande Bremen. Ob eine Idee Chancen hat, ein Geschäftsmodell zu werden, kann Berater Lars Mickeleit einschätzen. Er hat mehr als 4444 Erstberatungen gemacht. Sein Schwerpunkt sind Erwerbslose. Der 57-Jährige brennt immer noch für gute Ideen. Er spricht begeistert von „seinen“ Gründern, unterstützt sie sogar privat in sozialen Netzwerken. Er sagt im Zweifelsfall aber auch klar: „Die Idee lässt du mal lieber!“ Die beste Arbeit gelingt im Team, dazu gehören auch Projektleiterin Monica Kotte (Schwerpunkt Frauen) und Dirk Janecke (Schwerpunkt Migranten). Kontakt: (0471) 98 39 90.

Wer gründet, muss sie kennen: Dr. Barbara Schieferstein von der Bremerhavener Wirtschaftsförderung BIS.

Wer gründet, muss sie kennen: Dr. Barbara Schieferstein von der Bremerhavener Wirtschaftsförderung BIS.

Foto: Lothar Scheschonka

BIS steht für Bremerhavener Gesellschaft für Investitionsförderung und Stadtentwicklung mbH und bezeichnet die Wirtschaftsförderung der Stadt. Das „Adressbuch“ für Gründer, die Ansprechpartner im Netzwerk, hat Dr. Barbara Schieferstein im Kopf – sie berät seit vielen Jahren in Förderungs- und Finanzierungsfragen, auch zum BAB-Mikrokredit. Kontakt: Dr. Barbara Schieferstein; Schieferstein@bis-bremerhaven.de; 0471/94646-922

BAB steht für Bremer Aufbaubank. Die Förderbank des Landes Bremen unterstützt öffentliche und private Investitionen, Wohnraum, Wirtschaft und Ideen. Kontakt: Leslie Schoßmeier-Prigge 0421/9600-226. In Bremerhaven berät die BIS im Namen der Bank.

BRIG heißt das Bremerhavener Innovations- und Gründerzentrum (BRIG) in der Stresemannstraße 46, es bietet Gründern geförderte Staffelmieten für Werkshallen und Büros sowie Beratung und Begleitung zum Start. Es war das erste seiner Art in der Stadt. Hier sitzen derzeit 28 Unternehmen von metallverarbeitend über Berater, Technologie, Informationstechnologie bis künstliche Intelligenz. Wenn nicht Platz für neue innovative Gründer gemacht werden muss, können die Unternehmen zu ortsüblichen Mieten bleiben. Das Verhältnis zwischen Wechsel (zwei Drittel) und Bleiber (ein Drittel) hat sich über Jahre entwickelt. Kontakt: Dipl.-Oec. Arno Zier, (0471) 1400.

Bio-Nord ist das Biotechnologiezentrum für Bremerhaven und Bremen. Hier haben Forschung und angewandte Wissenschaft ihren Raum für anwendungsorientierte Entwicklungen. Kontakt über die BIS.

Food-Start-up-Lab: Nächstes Projekt, das die BIS mit Partnern umsetzen möchte. Ein Ort, an dem sich Gründer aus dem Lebensmittelbereich ausprobieren können. Mehrere Standorte sind noch im Gespräch. Kontakt über die BIS.

Green Economy: Ein Wirtschaftszweig, der in Bremerhaven gefördert und im Fischereihafen am Luneort beheimatet werden soll. Ein Gründerzentrum wird der erste Baustein sein. Kontakt über die BIS.

Goethe-Camp: Altbausanierer Rolf Thörner hat nicht nur ein Herz für Bremerhavens Gründerzeithäuser, er hat ein Haus dem Co-Working-Gedanken, also dem gemeinschaftlichen Arbeiten, dass auch Gründer gern in Anspruch nehmen, gewidmet, damit junge Leute das Goethequartier beleben. Kontakt: Rolf Thörner, Telefon 0172/8828114.

Goethe 45: Haus der Kreativwirtschaft und der Kulturschaffenden im Goethequartier. Kontakt: Moritz Schmeckies, p.schmeckies@gmx.de, 0176/316 068 66.

Höhle der Löwen: Oft kritisierte, aber auch mit dem Grimmepreis nominierte Gründershow bei VOX, neun Staffeln bisher. In der Jury der Staffel 1 saß Lenke Steiner (heute Wischhusen), Bremer Unternehmerin und für die FDP-Fraktion in der Bürgerschaft. Gründer aus Bremerhaven? Bislang nur Angelika Hansen mit der „Rubberbüx“.*

Handwerkskammer Bremen: Berät Handwerker, die gründen oder einen Nachfolger suchen, Kontakt: Dipl.-Wirtschaftsjurist Carsten Isensee, (0421) 30500-309, isensee.carsten@hwk-bremen.de

Hilfswerft: Die gemeinnützige GmbH (gGmbH) arbeitet mit dem Starthaus zusammen, lehrt alles über Social Entrepreneurship (siehe „Trends“). Kontakt über BIS.

Handelskammer Bremen – IHK für Bremen und Bremerhaven: bieten Seminare, Orientierung in rechtlichen und steuerlichen Fragen, Sprechtage mit Fachleuten. Gründer können Prüfungen ablegen und Zertifikate erwerben, beispielsweise Sachkundenachweise. Kontakt: Piet de Boer, Einzelhandel Existenzgründung, Unternehmensförderung, Telefon 0471/92460264 , deBoer@handelskammer-bremen.de

Hochschule Bremerhaven: bietet Expertise für Gründungen der Lebensmittelbranche, führt den Studiengang „Gründung, Innovation, Führung“ und den Studiengang „Social Entrepreneurship“. Ist Teil des Netzwerks BRIDGE, das Kurse und Beratung für Studierende, Alumni und Angehörige der Universität Bremen, der Hochschulen Bremen und Bremerhaven sowie der Jacobs University sowie der Hochschule für Künste anbietet. www.hs-bremerhaven.de

Jobcenter/Bundesagentur für Arbeit: oft erster Ansprechpartner für Menschen, die aus Arbeitslosigkeit gründen, Partner im Netzwerk.

KAB bedeutet Kreativer Aufbruch Bremerhaven, unterstützt Akteure aus der Kultur- und Kreativwirtschaft sowie Kulturschaffende bei der Suche nach Möglichkeiten, Kontakten, Räumen, Finanzierungen und soziokulturellen Fragestellungen zu ihrer Idee. Kontakt: bhv@kreativeraufbruch.de

Social Impact Lab Bremen unterstützt Sozialunternehmen und soziale Initiativen, Kontakt über BIS.

Stäwog steht für Städtische Wohnungsgesellschaft. Mit der Kampagne „Springflut“ bietet sie Gründern und Initiativen eine Möglichkeit, Produkte am Markt in Stäwog-eigenen Immobilien in Pop-up-Stores (vorübergehendes Geschäft) günstig zu mieten. http://springflut-bremerhaven.de/

Starthaus ist ab Herbst eine neue, zentrale Anlaufstelle für Gründer im Goethequartier. Online bietet es schon jetzt Seminare und mehr. https://www.starthaus-bremen.de/

Timeport I, II, III. Das Technologiezentrum besteht aus drei Immobilien, die alle im Herzen Bremerhavens liegen. Es bietet Gründern und jungen Unternehmen Büroräume und eine Werkshalle, Beratung und Begleitung in der Barkhausenstraße 2–4. Kontakt über die BIS.

TTZ steht für Technologie-Transfer-Zentrum Bremerhaven und hat den Sitz im Fischereihafen. Partner der Hochschule für Gründungen der Lebensmittelindustrie. www.ttz-bremerhaven.de

Trends: Gibt es auch beim Gründen. Aktuell ist das Social Entrepreneurship (Gemeinwohlgedanke, Genossenschaften) ein Trend. Dem trägt die Hochschule Bremerhaven mit einem Studiengang Rechnung, Seminare werden aktuell gefördert. In Bremerhaven gründen viele auch aus Arbeitslosigkeit heraus, zunehmend sind es Angestellte, die in die Selbstständigkeit wechseln wollen. Das Thema Unternehmensnachfolge gewinnt an Bedeutung, ebenso die Frühphasenfinanzierung für innovative Gründungsvorhaben.

Wunderwerft ist eine Initiative des AFZ und Anlaufstelle für den Einzelhandel und auch (Neu-)Gründungen speziell an der Hafenstraße, mehrsprachiges Team. Kontakt: Felix Liebig, felix.liebig@afznet.de; 0471/30053449.

*Haben wir dich vergessen? NORD|ERLESEN ist immer neugierig auf Gründer und Start-ups, die uns sich selbst und ihr Produkt oder Unternehmen vorstellen. Kontakt: maike.wessolowski@nordsee-zeitung.de

Viele gründen trotz Krise – oder gerade deshalb

In der Pandemie gründet doch niemand? Monica Kotte, Lars Mickeleit und Dirk Janecke haben andere Erfahrungen gemacht. Die Berater des Arbeitsförderungszentrums (AfZ) in Bremerhaven haben ihre Zahlen ausgewertet und stellen fest: Viele ihrer Kunden sagten: Jetzt erst recht. Eine Videokonferenz mit den drei Fachleuten haben wir inhaltlich zusammengefasst.

Wer in Bremerhaven gründet, muss ihn kennen: Lars Mickeleit vom Arbeitsförderungszentrum (AFZ) in Bremerhaven und seine Kollegen.

Wer in Bremerhaven gründet, muss ihn kennen: Lars Mickeleit vom Arbeitsförderungszentrum (AFZ) in Bremerhaven und seine Kollegen.

Foto: Tim Dierks // dersoundso : fotog

Hat Corona die Zahl der Gründungen in Bremerhaven verändert? Zu Beginn der Pandemie hatten wir einen Einbruch. Doch wir sind selbst überrascht, wie wenig sich die Zahlen in Summe verändert haben im Vergleich zu Vorjahren. Von 100 Prozent der Gründungsinteressierten, die wir beraten, gründen in aller Regel etwa 30 Prozent, in den beiden Vorjahren waren es 28 Prozent. In der Pandemie ist die Zahl nur geringfügig zurückgegangen. Die fehlende oder zeitlich unzuverlässige Kinderbetreuung während des Lockdowns hat dazu geführt, dass besonders Frauen vorbereitete Existenzgründungen gestoppt haben. Diese werden jetzt – mit optimistischem Blick in die Zukunft – aber fortgesetzt. Zum Teil führen wir die niedrigere Zahl aber auch darauf zurück, dass wir gerade im März 2020 weniger Beratungstermine anbieten konnten.

Zahlen

Von Mai 2020 bis Ende April 2021 haben sich beim AFZ 313 Personen, davon 142 Frauen, beraten lassen. Fast die Hälfte der Klienten hat einen Migrationshintergrund. 20 Prozent von 232 Gründungsinteressierten haben auch tatsächlich gegründet (45).

Warum denn das? Weil wir bestehende Klein- und Mittelbetriebsunternehmen in Corona-Soforthilfe-Fragen beraten haben, 81 Unternehmen haben sich gemeldet. Da sind wir im März, wie so viele, total überrannt worden. Und danach dachten wir auch: „Das war es jetzt erst mal mit Beratungsanfragen, jetzt hat niemand den Mut.“ Damit lagen wir aber falsch.

Welche Motivation haben die Menschen aktuell, zu gründen? Bei Migranten ist die Motivation die gleiche wie vor Corona, sie wollen ihre Arbeitslosigkeit beenden. Die Zahl ist deshalb auch konstant. Menschen, die eine Gründungsidee bereits nebenberuflich ausgeübt haben, gab die Krise offenbar den Mut, Neues zu wagen. Beispielsweise den Job bei einem großen und guten Arbeitgeber zu kündigen und sich mit einer Agentur selbstständig zu machen. Besonders Frauen in Minijobs haben die bittere Erfahrung machen müssen, dass sie weder Anspruch auf Kurzarbeitergeld noch Arbeitslosengeld haben. Sie überlegen mit Selbstständigkeit, meist in der Dienstleistung, etwas dazuzuverdienen. Wir haben mehr Beratungen von Fotografinnen, Gründerinnen in der Immobilienvermarktung oder Ferienwohnungsvermietung.

Haben sich die Branchen oder Produkte verändert? Migranten gründen wie schon vor Corona in den Branchen Handel und Gastronomie. Wir haben plötzliche viele Kunden aus dem Bereich der Kreativjobs, das ist neu. Tänzerinnen, die auch angespornt durch die Förderung des Landes Bremen, ein Geschäftsmodell für sich aufziehen. Köche, die sich mit mobiler Gastronomie selbstständig machen. Einen echten Schub hat das Digitale gemacht. Es wird nicht nur als Kanal verstanden, sondern auch als Einnahmequelle für die eigene Vermarktung über Instagram und TikTok. Beispiel: Ein Foodblogger hat sich und seine Kreationen erst mit einem Blog bekanntgemacht und will nun die Produkte auch im Foodtruck verkaufen.


Start-up oder Wiederanmeldung?

Ob eine Unternehmensgründung ein Start-up ist, eine Wiederanmeldung oder die Filiale eines bestehenden Unternehmens, wird nicht gesondert erfasst. Entsprechend sind folgende Zahlen nur Richtwerte. Das Finanzamt Bremerhaven verzeichnete in 2019 etwa 1000 Einzelgründungen pro Jahr, dazu 100 Unternehmergesellschaften (UG) und Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbH). Im Jahr 2020 gab es einen Einbruch von grob geschätzt zehn Prozent in diesen Bereichen. 2021 ist schon wieder ein Aufwärtstrend zu beobachten mit rund 400 Einzelgründungen und 75 UG und GmbH im ersten Halbjahr. Nicht erfasst sind in diesen Zahlen GbR, also Gesellschaften des bürgerlichen Rechts. Ähnliche Zahlen hat das Bremerhavener Gewerbeamt, das Gewerbeanmeldungen erfasst: 2020: 940, 2021: 439.


Preise gewinnen

Bremer Start-up-Gründerinnen können bei „Campusideen“ Preise im Wert von 20.000 Euro gewinnen. Der Wettbewerb zeichnet die besten Geschäftsideen und Geschäftskonzepte der Bremer Hochschullandschaft aus. Bewerbungsschluss ist der 9. Juli 2021.

23. bis 25. Juni – Nachhaltiger Konsum // Im SocialCamp zeigt das Starthaus Bremen/Bremerhaven effektive Methoden, mit denen man gesellschaftliche Probleme mit unternehmerischen Ansätzen angehen kann.

14. Juli – monatlich stattfindendes kostenfreies Online-Seminar „Basiswissen zur Existenzgründung“.

15. Juli – Thema Sozialversicherung, Fachfrau der Rentenversicherung berät, 16 Uhr.

16. und 17. Juli – Start-up-Weekend der Hochschule

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