Rolf Thörner in einem unsanierten Altbau.

„Ich betrete so ein Haus und sehe, wie es am Ende aussieht. Das fällt sogar manchem Architekten schwer.“ Rolf Thörner bringt ein enormes Wissen rund um Altbausanierung mit in die Seestadt. Foto Scheschonka

Foto: Lothar Scheschonka

„Ich betrete so ein Haus und sehe, wie es am Ende aussieht. Das fällt sogar manchem Architekten schwer.“ Rolf Thörner bringt ein enormes Wissen rund um Altbausanierung mit in die Seestadt. Foto Scheschonka

Leben

„Ich wünsche mir, dass das Goethequartier richtig beliebt wird“

Ralf Thörner gilt als Vorzeige-Sanierer von Gründerzeithäusern, nicht nur in Bremerhaven. Auch in seinen vorherigen Wirkungsstätten in Berlin und Osnabrück hat er sich als Retter historischer Bausubstanz einen Namen gemacht. Seit vier Jahren verwandelt er Schrottimmobilien in Schmuckstücke. Doch reicht das, um ein Quartier dauerhaft zu verändern? Wir haben den Investor gefragt, ob die Stadt noch mehr tun könnte, um die Durchmischung im Goethequartier voranzutreiben.

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Sie verwandeln im Goethequartier aufgegebene Häuser in Schmuckstücke, die Stäwog, einige Genossenschaften und auch Privatleute sind aktiv. Es passiert etwas im Goethequartier. Dennoch gibt es immer wieder Konflikte. Klagen, über Müll. Meldungen von prekären Wohnhäusern. Muss die Stadt noch mehr tun? Baulich passiert ja schon viel, die Stäwog hat mit ihren kreativen Wohnprojekten viel erreicht. Angefangen mit dem Wohnprojekt Mehrgenerationenhaus vor 14 Jahren. Diese Menschen engagieren sich auch im Quartier. Viele, die hier leben, haben eine Vorreiterrolle. Wir sind da, um etwas zu verändern. An der Müllbeseitigung wird intensiv gearbeitet. Es wäre aber besser zu lehren, dass man Müll nicht aus dem Fenster wirft. Momentan lernen die Menschen: Wenn ich den Müll rausstelle, räumt ihn jemand weg. Übertragen wäre es also wichtiger, den Leher Pausenhof wieder pädagogisch zu betreuen als ihn jeden Tag zu fegen. Doch offenbar ist es schwer dafür Personal zu gewinnen. Da muss man vielleicht mal unkonventionelle Wege gegen, die Quartiersmeisterin netzwerken lassen, Quereinsteigern eine Chance geben. Den Ziel muss sein, dass dort auch Kinder finanziell besser gestellter Familien spielen.

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