Carmen Emigholz

„Ich bewundere, wie sich Bremerhaven trotz aller Krisen der Vergangenheit im Kulturbereich aufgestellt hat“. Die Bremische Kulturstaatsrätin Carmen Emigholz möchte die Zusammenarbeit zwischen den Städten verstärken.

Foto: CHRISTINA KUHAUPT

„Ich bewundere, wie sich Bremerhaven trotz aller Krisen der Vergangenheit im Kulturbereich aufgestellt hat“. Die Bremische Kulturstaatsrätin Carmen Emigholz möchte die Zusammenarbeit zwischen den Städten verstärken.

Leben

Kulturstaatsrätin Emigholz zur Lage der Kultur unter Corona-Bedingungen

Wie geht es den Kultureinrichtungen in Bremerhaven? Danach hat sich die NORDSEE-ZEITUNG in einer Serie erkundigt. Einige stehen kurz vor dem Aus, andere konnten sich mit den Corona-Vorschriften halbwegs arrangieren. Zum Abschluss haben wir die Bremische Kulturstaatsrätin Carmen Emigholz nach ihrer Einschätzung gefragt. Sie hatte jüngst, zu Gast im Stadttheater, eine flammende Rede für den Erhalt der kulturellen Vielfalt gehalten. Im Gespräch mit Kulturredakteur Sebastian Loskant wirbt die SPD-Politikerin für einen engeren Schulterschluss von Bremen und Bremerhaven, um die Folgen der Krise zu bewältigen.

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Wenn Sie auf zwei Jahre Pandemie und auf die Auswirkungen für den Kulturbereich blicken: Wie stehen wir im Moment da? Wir stehen verglichen mit der allgemeinen Lage noch relativ gut da. Die Wahrheit ist aber auch, dass die vierte Welle der Pandemie vermutlich weitere Löcher reißen wird. Das gilt insbesondere für Einrichtungen, deren Produktionen mit Bestuhlung stattfinden. Darüber mache ich mir Sorgen. Es ist politisch entschieden worden, die Veranstaltungshäuser geöffnet zu lassen, um Kulturschaffenden wieder Arbeitsmöglichkeiten zu bieten und den Kontakt zum Publikum zu halten. Der Nachteil ist, dass damit das Kurzarbeitergeld entfällt und die reduzierten Einnahmen die laufenden Kosten und den Lebensunterhalt nicht decken, weil die Besucherkapazitäten begrenzt sind und sich gerade das ältere Publikum in Zurückhaltung übt. Diese Fakten sind ernst zu nehmen.

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