Das Foto zeigt Jan Kaiser auf dem Maisacker. Er zeigt auf die Unkräuter am Boden.

Für den zweiten Einsatz des Zinkenstriegels ist es auf diesem Maisfeld zu spät. Viele Unkräuter sind schon zu groß. „Die kriegt man mit dem Striegel nicht mehr weg“, sagt Jan Kaiser. „Für den optimalen Erfolg sollten sich die Unkrautpflänzchen noch im Keimblattstadium befinden.“

Foto: Jakob Brandt

Für den zweiten Einsatz des Zinkenstriegels ist es auf diesem Maisfeld zu spät. Viele Unkräuter sind schon zu groß. „Die kriegt man mit dem Striegel nicht mehr weg“, sagt Jan Kaiser. „Für den optimalen Erfolg sollten sich die Unkrautpflänzchen noch im Keimblattstadium befinden.“

Leben Der Weg zum Biobauern

Maisanbau – So kämpft der Biobauer gegen Unkraut

Was macht der Mais? Mit dieser Frage beschäftigt sich Biobauer Jan Kaiser aus Ippensen momentan fast jeden Tag. Immer wieder fährt er raus, um nach den kleinen Pflänzchen zu schauen. Dabei hat er vor allem das Unkraut im Blick. Mit ihm liefert sich das junge Kolbengetreide ein richtiges Rennen um den besten Platz an der Sonne. Mais ist dabei eher im Bully unterwegs, Melde, Hirse und Knöterich im flotten Ferrari. Ein ungleiches Rennen. Kaiser versucht deshalb, Melde und Co. auszubremsen. Der Mais kann sich nur entwickeln, wenn er das Unkraut in Schach hält.

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Als konventionell wirtschaftender Landwirt fuhr Kaiser ein- oder zweimal mit der Spritze raus. Damit ist es vorbei. Chemischer Pflanzenschutz ist für ihn tabu. Nun sind Striegel und Hacke die Maschinen, mit denen er versucht, das Unkraut unter Kontrolle zu bringen. Gelesen hat Kaiser viel, er weiß auch, was zu tun ist. Doch das Wissen in der Praxis anzuwenden, ist nicht einfach. Biologische Unkrautbekämpfung im Mais: Das ist schon hohe Kunst. „Ich versuche jeden Tag, die richtige Entscheidung zu treffen“, sagt der neue Biobauer.

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