Sich an etwas Vertrautem festhalten, mit den Händen etwas Weiches, Warmes, Nachgiebiges berühren - das gibt den meisten Menschen, deren Gedächtnis und Ich-Bewusstsein sich auflöst, eine Art Halt und Trost. Rund 1,6 Millionen Menschen in der Bundesrepublik leben mit einer Demenzerkrankung.

Sich an etwas Vertrautem festhalten, mit den Händen etwas Weiches, Warmes, Nachgiebiges berühren - das gibt den meisten Menschen, deren Gedächtnis und Ich-Bewusstsein sich auflöst, eine Art Halt und Trost. Rund 1,6 Millionen Menschen in der Bundesrepublik leben mit einer Demenzerkrankung.

Foto: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild

Sich an etwas Vertrautem festhalten, mit den Händen etwas Weiches, Warmes, Nachgiebiges berühren - das gibt den meisten Menschen, deren Gedächtnis und Ich-Bewusstsein sich auflöst, eine Art Halt und Trost. Rund 1,6 Millionen Menschen in der Bundesrepublik leben mit einer Demenzerkrankung.

Leben

Menschen mit Demenz brauchen Hilfe

Wenn sich alles auflöst, sind sie da. Schenken denen Zeit und Kraft, aus deren Bewusstsein Zeit und Raum herausfallen. Sie haben früh in Bremerhaven das Tabu um eine Krankheit gebrochen, die mittlerweile als Volkskrankheit gilt – Demenz. Doch den ehrenamtlichen Begleitern Betroffener und ihrer Familien sind seit zwei Corona-Jahren fast alle Hände gebunden. Fast – denn der Verein Solidar nimmt jetzt neuen Anlauf und hofft auf neue Mitglieder, neue Förderer und plant „auf Sicht“ neue Projekte.

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Ob eine Stunde pro Woche oder im Monat: Die rund 25 aktiven der derzeit 63 Solidar-Mitglieder waren bis Anfang 2020 „Stammgäste“ im Haus im Park – der auf Menschen mit Demenz spezialisierten Pflege-Einrichtung im Bürgerpark. Ihre „Schützlinge“ nicht mehr regelmäßig sehen, mit ihnen reden, spielen, vorlesen, singen oder ein paar Schritte machen zu können, kommt Solidar-Urgestein Angela Geermann hart an. „Unsere Freiwilligen haben trotz allem noch geholfen, Besuche zu organisieren und zu begleiten. Aber Corona hat fast alle Projekte draußen gestoppt, auch die Aufklärungskampagne ‚Wortwechsel‘“, sagt die Mitgründerin des 1997 eingetragenen Vereins, für dessen Aufbau einst Alice Fröhlich das Bundesverdienstkreuz erhielt.

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