Neue nostalgische Video-Schätze aus Bremerhaven - für Euch in Youtube gefunden und zusammengestellt.

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Leben

So kernig war die Welt der Hochseefischerei

Weiter geht’s in unserer Video-Tour durch das Bremerhaven von früher. NORD|ERLESEN hat Youtube für Euch nach den besten Video-Schätzen von Bremerhaven durchsucht. Wieder hatten wir dabei viel Gänsehaut-Feeling. Das teilen wir gerne mit Euch.

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Video-Schätze, Folge 3: Heute empfehlen wir Euch diese vier nostalgischen Filme, die einen interessanten Einblick in die Hochseefischerei-Metropole Bremerhaven vom Ende der 40er-Jahre bis Anfang der 70er-Jahre gewähren.

„Neues von der Waterkant“ - 1949

0.43 Minuten

Dieser kurze Streifen im markigen Wochenschau-Stil zeigt, wie drei Fischtrawler 1949 nach langer Fahrt über den Atlantik in Bremerhaven anlegen. Sie waren die ersten von zwölf Trawlern, die die amerikanische Militärregierung deutschen Reedereien zur Verfügung stellte, damit der Fischfang wieder in Gang kommt und sich die Ernährungslage etwas bessert. Die Übergabe durch Militärgouverneur Charles Richardson an den Bremer Bürgermeister Wilhelm Kaisen zeigt den ganzen Ernst der damaligen Situation. Quelle: Bundesarchiv, in Youtube durch Holger Riemer eingestellt.

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„Jungfischer Schule in Bremerhaven“ – 1962

2.13 Minuten

Akkordeonmusik plätschert, den Ausbilder im Ruderboot schmückt eine Krawatte, seine Schützlinge tragen allesamt Pudelmütze: Dieser kurze Film von 1962 zeigt das Wirken der Jungfischer-Schule, die von 1957 bis 1962 auf der Luneplate existierte. Das für 240 Schüler ausgelegte Internat mit Schulbetrieb sollte den Nachwuchsmangel in der deutschen Hochseefischerei mildern, dreimonatige Kurse sollten junge Männer für den Fischfang fit machen. Die Schule war aber nie ausgelastet. 1961 hatte sie mehr Lehrer als Schüler. So wirkt der muntere Streifen wie eine verspätete Werbeaktion. Quelle: Bundesarchiv, in Youtube durch Holger Riemer eingestellt.

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„Trawler klar zur Fangreise“ - 1962

27.07 Minuten

Nostalgisch, informativ und teils rührend: Diese Dokumentation von Radio Bremen gibt liebevoll Einblicke in das Wesen der Hochseefischerei. Alles ist eingebettet in eine zu Herzen gehende Rahmenhandlung: Ein in Bremerhaven beheimateter Trawler kommt nach fünfwöchiger Fangfahrt aus Grönland zurück, legt für drei Tage zum Rüsten für die nächste Reise an – dann geht es auch für einen angehenden Leichtmatrosen wieder zurück auf See. Sein blondes Mädel begrüßt und verabschiedet ihn – und zwischendurch vermittelt der Bremer Kapitän Max von Lüder knorrig Basiswissen zur Fischerei. Auch das geschäftige Treiben an Land wird gezeigt – etwa das Arbeiten in den Schmieden, die damals noch fast jede Reederei hatte. Sehenswert – auch weil alle Akteure wie aus einer anderen Welt wirken.

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„Bremerhaven - Fischereihafen“ – 1970

1.58 Minuten

Der Schwerpunkt dieses Streifens liegt auf der Versorgung der Bundesbürger mit Fisch via Bremerhaven. Mit schnarrender Stimme erläutert der Sprecher interessante Schwarz-Weiß-Bilder vom Verladen und Verarbeiten des Frostfisches und dem Vermarkten und Verschickens des Frischfisches. Die Versteigerung: eine archaische Männerwelt – Mäntel, Schals, Zigarren und die eigene Auktions-Sprache. Das Verpacken: Eine Frauenwelt – mit einem heute unvorstellbaren Anteil an Handarbeit. Und am Schluss begleitet eine herrliche Losung die rollenden Kühlwaggons voller Fisch: „Auch ein Münchner, so lautet die Devise in Bremerhaven, hat täglich Anspruch auf frischen Fisch.“ Quelle: Bundesarchiv, in Youtube durch Holger Riemer eingestellt.

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