600.000 Haushalte und Industriekunden im Ems-Weser-Elbe-Bereich und auch in Brandenburg und Rügen/Nordvorpommern versorgt die EWE mit Erdgas.

600.000 Haushalte und Industriekunden im Ems-Weser-Elbe-Bereich und auch in Brandenburg und Rügen/Nordvorpommern versorgt die EWE mit Erdgas.

Foto: picture alliance/dpa/APA

600.000 Haushalte und Industriekunden im Ems-Weser-Elbe-Bereich und auch in Brandenburg und Rügen/Nordvorpommern versorgt die EWE mit Erdgas.

Leben

So sicher ist die Gasversorgung noch im Elbe-Weser-Raum

In der vergangenen Woche hat Wirtschaftsminister Robert Habeck die Frühwarnstufe für den Notfallplan Gas ausgerufen. Denn seit Beginn des Ukraine-Krieges gibt es die Befürchtung, dass Deutschland nicht mehr mit ausreichend Gas beliefert werden könnte. Immerhin stammt ein Großteil der Lieferungen noch immer aus Russland. Grund zur Panik gibt es aber derzeit laut Christian Bartsch, Pressesprecher der EWE AG, noch nicht. Die Frühwarnstufe sei lediglich die erste von insgesamt drei Stufen des Notfallplans. Erst in der dritten Stufe gäbe es tatsächliche Einschränkungen.

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An das Erdgasnetz der EWE als fünftgrößter Energieversorger Deutschlands sind rund 600.000 Haushalte und Industriekunden im Ems-Weser-Elbe-Bereich und auch in Brandenburg und Rügen/Nordvorpommern angeschlossen. Und die Landkreise Wesermarsch, Cuxhaven und Rotenburg gehören zum Versorgungsgebiet. Etwa zwei Drittel der Kunden (440.000) im gesamten Versorgungsgebiet beziehen derzeit noch L-Gas aus niederländischen und deutschen Produktionen.
Christian Bartsch, Pressesprecher der EWE AG

Christian Bartsch, Pressesprecher der EWE AG

Foto: EWE AG

Die Umstellung auf H-Gas ist noch immer in vollem Gange. Da die Niederlande aufgrund von Erdbeben schnellstmöglich aus der L-Gas-Versorgung aussteigen wollen, greifen sie schon jetzt auf Konvertierungsanlagen zurück. „Sie importieren H-Gas und mischen es mit Stickstoff zu L-Gas-Qualität“, sagt Christian Bartsch. Dementsprechend würde ein Gasmangel im Ernstfall auch diejenigen, die L-Gas beziehen, treffen.

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