Die Schützlinge des Kinderheims Zhovten bei Petrowiriwka sind glücklich und sehr dankbar für all die Spenden aus Bremerhaven. Das Kinderheim im Umkreis Odessas ist seit Wochen von aller Versorgung abgeschnitten.

Die Schützlinge des Kinderheims Zhovten bei Petrowiriwka sind glücklich und sehr dankbar für all die Spenden aus Bremerhaven. Das Kinderheim im Umkreis Odessas ist seit Wochen von aller Versorgung abgeschnitten.

Foto: privat

Die Schützlinge des Kinderheims Zhovten bei Petrowiriwka sind glücklich und sehr dankbar für all die Spenden aus Bremerhaven. Das Kinderheim im Umkreis Odessas ist seit Wochen von aller Versorgung abgeschnitten.

Leben

Verein Hiob hilft hungernden Kindern im Krieg

Bremerhaven/Petrowiriwka. Nudeln, Konservengemüse, Dosenobst, Shampoo, Seife, Zahnpasta und Knuddeltiere 1700 Kilometer mit einem Laster und einem beherzten Fahrer mitten reinzubringen ins ukrainische Kriegsgebiet? Es hat etwas von einem Husarenstück, was der Bremerhavener Verein Hiob in wochenlanger Vorbereitung und Hin und Her mit Zollbehörden an scheinbar Unmöglichem möglich gemacht hat, um 86 Heim-Kindern und -Jugendlichen zwischen 6 und 17 Jahren Hilfe zu schicken:


Voll beladen mit gespendeten Überlebensmitteln aus Bremerhaven und umzu, mit behördlicher Sondererlaubnis als privater humanitärer EU-Transport in ein Kriegsgebiet, hat der Siebentonner den Weg bis ins 3000-Seelen-Örtchen Zhovten nahe Odessa geschafft. „Wir sind wahnsinnig froh und erleichtert, dass es trotz Problemen mit polnischen Grenzbeamten und trotz zeitweise fehlendem Sprit gut gegangen ist“, entlässt Hiob-Vorsitzende Meike Schlarmann mit ihrem Team einen Stoßseufzer. „Mit Hilfe der ukrainischen Charity Foundation Kolo und dem wirklich mutigen Lkw-Fahrer ist es gelungen, Benzin aufzutreiben und den Transport bis Zhovten zu bringen.“
Meike und Saskia Schlarmann (links) in den Vorbereitungen für den Hilfstransport mit ihrem „Schützling“ Maksim Zhabin und Hiobmitglied Gaby Treschok. Maksim ist 16 und war Mitte April aus Odessa geflüchtet, er hatte bei Hiob Aufnahme und Gasteltern gefunden.

Meike und Saskia Schlarmann (links) in den Vorbereitungen für den Hilfstransport mit ihrem „Schützling“ Maksim Zhabin und Hiobmitglied Gaby Treschok. Maksim ist 16 und war Mitte April aus Odessa geflüchtet, er hatte bei Hiob Aufnahme und Gasteltern gefunden.

Foto: Schwan

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