Zwei Menschen, Dr. Susanne Gatti und Malte Wördemann, stehen im Fehrmoor.

Ihr Herz schlägt für das letzte große Hochmoor im Land Bremen: Umweltdezernentin Dr. Susanne Gatti und Malte Wördemann vom Umweltamt wollen das Fehrmoor am Rand Leherheides retten und wiedervernässen.

Foto: Arnd Hartmann

Ihr Herz schlägt für das letzte große Hochmoor im Land Bremen: Umweltdezernentin Dr. Susanne Gatti und Malte Wördemann vom Umweltamt wollen das Fehrmoor am Rand Leherheides retten und wiedervernässen.

Leben

Wie die Stadt Bremerhaven um das Fehrmoor kämpft

Moor hat es nicht eilig. Rund 1000 Jahre vergehen, ehe sich ein Meter Torfschicht bildet – kostbarer Torf, der umweltschädlichen Kohlenstoff bindet. Vor knapp 6000 Jahren entwickelte sich das heute letzte große Hochmoor im Bundesland Bremen. Doch binnen weniger Jahrzehnte drohte das Fehrmoor in Bremerhavens Norden auszutrocknen: vom Menschen entwässert und bewirtschaftet. Bundesweit droht Mooren der Untergang. Darum appellierte die Bundesregierung im Oktober: „Rettet die Moore!“ und stellt den Regionen bis 2025 rund 330 Millionen Euro zur Renaturierung in Aussicht. „Gute Idee“, heißt es aus dem Bremerhavener Umweltamt.

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Mehr als 500.000 Quadratmeter Eiszeit-Relikt am Rande Leherheides, zwischen neuen Wohnsiedlungen am Plätternweg und Pferdekoppeln, über die mäandernde Landesgrenze hinweg auf niedersächsisches Territorium und wieder ins Bremische zurück, mal Dickicht, mal Grabeland mit Datschen, mal Landwirtschaft. Das Fehrmoor ist aufgeteilt in 216 Flurstücke, private und städtische, langgestreckte Parzellen von 3000 bis 6000 Quadratmetern Fläche. Und die privaten Grundstücke sind es, die das Retten des Fehrmoores so kompliziert und zäh machen. Denn die Stadt bemüht sich seit Jahren, Parzelle für Parzelle den Eigentümern und ihren Erben abzukaufen, um zumindest den inneren Kern des Moores wiedervernässen zu können. Gekauft worden sind bisher fast 50 Grundstücke – aber nicht von dem Geld aus dem Bundesprogramm.

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