Ferdinand und Ilona Rogge aus Zeven daheim an einer Grafik mit Häusern der Andacht der Bahá'i, die es weltweit gibt. Eines davon steht in Langenhain bei Frankfurt am Main.

Ferdinand und Ilona Rogge aus Zeven an einer Grafik mit Häusern der Andacht, die es weltweit gibt. Eines steht in Langenhain bei Frankfurt am Main, das Zentrum in Haifa in Israel.

Foto: Hilken

Ferdinand und Ilona Rogge aus Zeven an einer Grafik mit Häusern der Andacht, die es weltweit gibt. Eines steht in Langenhain bei Frankfurt am Main, das Zentrum in Haifa in Israel.

Leute

Das macht den Bahá‘i-Glauben für dieses Ehepaar so einzigartig

Es gibt Religionen, von denen in christlich geprägten Regionen kaum jemand je etwas gehört hat. Dazu zählt die der Bahá‘i. Ilona und Ferdinand Rogge gehören dieser Gemeinschaft seit Jahrzehnten an. Sie sind die einzigen Bahá‘i in Zeven. „Es hat mich sehr beschäftigt, dass es einen anderen Glauben gibt, den ich nicht kannte, und dass es Menschen gibt, die diesen Glauben leben“, schildert Ilona Rogge. Warum sie und ihr Ehemann sich zu Bahá‘i erklärt haben und was diese Religion ausmacht, das erzählen sie im Gespräch mit Redakteur Lutz Hilken.

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Wie sind Sie dazu gekommen, sich der Bahá‘i-Religion anzuschließen? Gehören Sie ihr seit der Geburt an?
Ilona Rogge:
Von Geburt an Bahá‘i zu sein gibt es bei uns prinzipiell nicht. Ich habe in Grevenbroich im Rheinland gewohnt. Meine Großmutter war evangelisch, mein Großvater Katholik. Die Religion spielte bei uns eine große Rolle. Ich habe damals schon religiöse Toleranz kennengelernt. Als sich meine Mutter von meinem Vater getrennt hatte, sind wir in den 1950er Jahren zu meinen Großeltern gezogen. Meine Mutter war sehr wissbegierig und wollte die Welt kennenlernen. Sie lernte einen Iraner kennen. Er absolvierte in Grevenbroich ein Praktikum und suchte ein Zimmer. Da meine Großeltern sehr offen waren, haben sie ihm ein Zimmer vermietet. Da müssten sich die beiden kennengelernt haben und wurden später im Iran ein Paar.

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