Havariekommando: Bei Schiffsunglücken zur Stelle

Foto: Havariekommando/dpa

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Havariekommando: Bei Schiffsunglücken zur Stelle

Er muss weitreichende Entscheidungen treffen bei einem oftmals unübersichtlichen Lagebild: der Leiter des Havariekommandos in Cuxhaven, Hans-Werner Monsees. Bei Unfällen und Havarien auf der Nordsee und der Ostsee ist seine Kompetenz und die seiner Mitarbeiter gefragt. Oft ist es ein Wettlauf gegen die Zeit. Ein Interview.

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Mit den jüngsten Havarien in der Deutschen Bucht und im Mündungsbereich der Elbe rückte das Havariekommando wiederholt in den Fokus. Kritik gab es insbesondere nach der Strandung der „Glory Amsterdam“ vor Langeoog.

Herr Monsees, es wird viel über das Havariekommando gesprochen. Wie gehen Sie mit der Kritik um, wenn Ermittler oder Außenstehende schwere Versäumnisse anprangern?
Wir haben kein Problem mit Kritik. Bisher ist keiner unserer Einsätze von der Bundesstelle für Seeunfalluntersuchung (BSU) negativ bewertet worden. Dass sie Optimierungspotenziale finden, das hilft uns manchmal sogar, wenn in BSU-Berichten Empfehlungen rausgegeben werden, dass etwas verbessert werden muss. Konstruktive Kritik nehmen wir auf. Der BSU-Bericht ist maßgebend. Doch meist warten Kritiker nicht, bis die Fakten auf dem Tisch liegen. Es gab aber den Fall, dass ich gesagt habe, jetzt reicht es: Das war beim Unfall der „Glory Amsterdam“. Mitarbeiter des Havariekommandos wurden im privaten Umfeld verbal angegangen.
Hans Werner Monsees, Leiter des Havariekommandos Cuxhaven

Hans Werner Monsees, Leiter des Havariekommandos Cuxhaven

Foto: Monsees

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