Sönke Allers ist verärgert. Besonders wegen der Art, wie in Bremen die Magistratsreformpläne „abgemeiert“ wurden. Das Verhältnis zwischen den Schwesterstädten sei gestört, sagt der SPD-Fraktionschef in der Stadtverordnetenversammlung. Foto: Scheschonka

Sönke Allers ist verärgert. Besonders wegen der Art, wie in Bremen die Magistratsreformpläne „abgemeiert“ wurden. Das Verhältnis zwischen den Schwesterstädten sei gestört, sagt der SPD-Fraktionschef in der Stadtverordnetenversammlung. Foto: Scheschonka

Foto: Lothar Scheschonka

Sönke Allers ist verärgert. Besonders wegen der Art, wie in Bremen die Magistratsreformpläne „abgemeiert“ wurden. Das Verhältnis zwischen den Schwesterstädten sei gestört, sagt der SPD-Fraktionschef in der Stadtverordnetenversammlung. Foto: Scheschonka

Leute

Reform-Elan ist erloschen

Von Klaus Mündelein

Bremerhaven. Ein weiteres Rechtsgutachten, um die Magistratsreform noch zu retten? Für Claudius Kaminiarz (Grüne) wäre das eine Möglichkeit. Denkbar sei auch, zusätzlich eine Expertise der Bürgerschaftsverwaltung einzuholen. Allerdings: Es sei bei den Bremerhavener Fraktionen eine Unwilligkeit erkennbar, die Reform weiterzuverfolgen, sagt der stellvertretende Fraktionschef der Grünen in der Stadtverordnetenversammlung. Der Umgang des Finanzressorts mit der Bremerhavener Initiative sei allen sauer aufgestoßen.


Womöglich ist das Verhältnis zwischen den Schwesterstädten nach dem Scheitern der Magistratsreform nachhaltig gestört. „Das Thema hat die Sprengkraft, zum Bremen-Bremerhaven-Konflikt zu werden“, sagt Kaminiarz. Sein SPD-Kollege Sönke Allers ergänzt: „Ich weiß nicht, wie schwer das Verhältnis gestört ist. Aber zurzeit sind wir nicht gut auf Bremen zu sprechen.“ Er berichtet vom „Abmeiern“, von der Weigerung, sich mit Argumenten auseinanderzusetzen, und von dem absurden Vorschlag, Bremerhaven könne nach jeder Wahl ja die Dezernenten abwählen.

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