Daniel Schneider berichtet über die ersten Wochen im Bundestag.

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Daniel Schneider berichtet über die ersten Wochen im Bundestag.

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Schneider: Ehrliche Aufbruchstimmung unter den Koalitionspartnern

Wenige Stunden nach Schließung der Wahllokale am 26. September stand es fest: Daniel Schneider (44) hatte bei der Bundestagswahl für die SPD das Direktmandat im Wahlkreis Cuxhaven-Stade II geholt. Als politischer Quereinsteiger landete der in Otterndorf wohnende Kultur-, Event- und Marketingmanager, vielen bislang vor allem als Gründer des Deichbrand-Festivals bekannt, mit einem Ergebnis von 36,81 Prozent deutlich vor dem CDU-Konkurrenten Enak Ferlemann. Wenige Stunden nach dem Wahlabend startete Daniel Schneider ins politische Berlin; als eines von 104 neuen Mitgliedern der SPD-Fraktion. Wie findet man sich als Neuling dort zurecht? Was ist als Erstes zu erledigen? Und mit welchen Gefühlen startet man nach einem solchen Vertrauensbeweis in die parlamentarische Arbeit? Darüber hat Maren Reese-Winne mit Daniel Schneider gesprochen.

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Herr Schneider, wie haben Sie die ersten Wochen in Berlin erlebt? Direkt am Montag nach der Wahl bin ich nach Berlin gefahren und habe mich mit den neuen und alten Abgeordneten der SPD-Fraktion getroffen. Das war ein besonderer und überwältigender Moment alleine unter Sozialdemokraten im Plenarsaal. Ich habe es als große Freude und Ehre wahrgenommen, dabei zu sein. Das macht auch etwas mit einem. Auch das Miteinander. Die erfahrenen Kolleginnen und Kollegen kümmern sich sehr gut um uns Neulinge. Dann gab es jede Menge Formalien zu erledigen: Pressefotos machen, persönliche Dokumente wie den Hausausweis abholen, Einführungsworkshops, IT-Schulung... alles sehr professionell organisiert. Auch räumlich waren die ersten Tage eine Herausforderung. Das Jakob-Kaiser-Haus, das Paul-Löbe-Haus, der Reichstag und weitere Nebengebäude sind riesig und unterirdisch miteinander verbunden. Auf den vielen Ebenen muss man sich erst mal orientieren. Auffällig ist auch, dass der Deutsche Bundestag ein offenes, quasi gläsernes Parlament ist mit vielen Besuchern.

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