Auf der Tribüne bei einem Football-Spiel der Virginia Tech

Bjoern und Marleen Meier (Mitte) besuchten mit ihren engen Freunden Joel, Sue und Tyler ein Football-Spiel der Virginia Tech.

Foto: privat

Bjoern und Marleen Meier (Mitte) besuchten mit ihren engen Freunden Joel, Sue und Tyler ein Football-Spiel der Virginia Tech.

Sonderformate Grußbrücke

Grußbrücke: Beim Super Bowl mitten in der Partystadt

Virgina: Bjoern Meier hatte viel zu feiern: die große Super-Bowl-Party, erlebnisreiche Roadtrips sowie einen unvergesslichen 40. Geburtstag. North Carolina: Steffi Schnabel genießt die Zeit mit ihrer Familie. Sie unternehmen viele Ausflüge an den Strand. Wisconsin: Waltraud Maassen trauert um ihre Cousine. Ihren Mann im Heim kann sie nicht regelmäßig besuchen.

Kreis-Icon-Nordstern
1. Kapitel

Dem Oscar-Preisträger zugehört

Jährlich grüßt das Murmeltier, denn wir sind wieder am Ende eines Jahres angelangt. Leider war auch dieses – zumindest in Deutschland beziehungsweise Europa – geprägt vom Covid-19-Virus. Diese Pandemie zieht sich wie ein lästiges Gummiband über fast zwei Jahre und wieder steht Deutschland/Europa vor einem Lockdown. Hier in den USA ist es zum Glück nicht so, es herrscht keine Maskenpflicht und von einem Lockdown sind wir so weit entfernt wie die Erde vom Neptun.

Für uns war es wieder ein Jahr voller neuer Eindrücke und Erfahrungen. Im Februar waren wir live bei dem größten Event des Jahres in Tampa, Florida, dem Super Bowl. Die Kansas City Chiefs waren erneut einer der Finalisten, so dass die NORDSEE-ZEITUNG einen Bericht über meine Freundschaft mit der Mahomes-Familie veröffentlichte. Des Weiteren begleitete uns einen ganzen Tag die ARD vor Ort. Der Bericht wurde dann am Tag des Showdowns in der Sportschau ausgestrahlt. Ein ereignisreicher Tag, der sehr viel Aufmerksamkeit auf sich zog. Ich habe aber dennoch als neutraler Fan gehofft, dass die Buccaneers mit Tom Brady den Sieg holen, denn danach würde Tampa Bay zu einer Partystadt mutieren! Die „Bucs“ siegten tatsächlich und die ganze Stadt stand Kopf, Covid-19 hat auch vorher keinen mehr interessiert, so dass bis in den frühen Morgen in jedem Winkel der Stadt gefeiert wurde. Die Super-Bowl-Parade feierten wir auf der Megayacht eines Freundes in der Bucht vom Tampa. Die Vince-Lombardi-Trophäe in die Höhe stemmend passierten uns die NFL-Champions sowie die zahlreichen euphorischen Fans auf dem Wasser und an Land. Kurz und knapp, ein geiles Erlebnis!

Ein Roadtrip zu Oscar-Preisträger John Williams

Danach fuhren wir mit einigen Zwischenstationen in Marco Island und den Everglades nach Key West. Der südlichste Ort der USA ist das Paradies und immer wieder eine Reise wert. Anschließend verbrachten wir noch zwei Tage lang im Disneyland und den Universal Studios und tauchten dabei ab in die Märchenwelt. Über Miami, West Palm Beach und Cape Canaveral / Kennedy Space Center traten wir die Rückreise nach Virginia an. Innerhalb von 13 Stunden Fahrt sank die Temperatur von stattlichen 34 Grad auf minus 3. Ein sehr unschönes Ereignis und begeistert waren wir darüber natürlich nicht. Im April verbanden wir meine Geschäftsreise mit dem Memorial Day Wochenende in North Carolina. Wir erkundeten die traumhafte Natur der Smoky Mountains, mit dem bei Harley- und Muscle-Car-Besitzern sehr beliebten „Tail of the Dragon“. Die 318 Kurven auf 11 Meilen sind ein Traum für jeden V8-Motor!

Bjoern und Marleen Meier in den Upper Dells in Wisconsin.

Bjoern und Marleen Meier in den Upper Dells in Wisconsin.

Foto: privat

Im September packte uns erneut das Fernweh und wir folgten einem unserer großen Hobbies: Roadtrips. Dieses Mal wieder in den mittleren Westen. Den Anfang machte das Blossom Music Festival mit dem Cleveland Orchester und dem weltberühmten Filmkomponisten John Williams (Indiana Jones, Star Wars, Schindlers Liste, Jurassic Park, ET etc.). Ganz großes Kino!

In Chicago wollten wir dieses Mal Kevin besuchen, aber der war nicht mehr alleine zu Hause, so dass wir erst in Milwaukee, Wisconsin, unser Hotel bezogen. Der deutscheste Staat – der fehlte noch auf unserer Liste.

Meiner alten Collegezeiten zuliebe besuchten wir dann die „University of Wisconsin“ mit dem sehr beeindruckenden Campus direkt am Badesee. Gibt es eine bessere Location als vom Hörsaal direkt ins Wasser? Denke nicht! Eine gute Freundin studierte an dieser Uni und schwärmt von der Location. Sie behielt hundertprozentig recht! Auch in Milwaukee gab es viel zu sehen. Neben vielen deutschen Restaurants und Geschäften natürlich auch den Geburtsort/Museum von Harley Davidson und dem amtierenden NBA-Champion, die Milwaukee Bucks. Weiter ging es Richtung Norden zu den Upper Dells mit einer atemberaubenden Natur und einer traumhaften Bootstour über den Wisconsin River. Bei jedem American-Football-Fan steht natürlich noch nördlicher Green Bay mit dem Lambeau Field der Packers (auch bekannt als „Cheeseheads“) auf der Agenda. Diese Stadt lebt American Football!

Ein Wiedersehen mit den Eltern nach über zweieinhalb Jahren

Durch den traumhaften Hiawatha Nationalpark und dem Lake Superior in Michigan ging es dann nach Traverse City. Ein ganz besonderer Ort für mich, da ich dort elf Tage nach dem Terroranschlag 2001 hinflog und mehrere Wochen dort lebte. Fast auf den Punkt genau 20 Jahre später kehrte ich das erste Mal wieder zurück in die kleine sehr wohlhabende Küstenstadt. Dieses Mal nahmen wir uns auch die Zeit, in der Nähe von Detroit das Henry-Ford-Museum zu besuchen zu Ehren des Erfinders der Fließbandfertigung im Automobilbau. Alles was vier oder mehr Räder hat, ist dort zu bestaunen. Ein Muss für jeden Autoliebhaber. Vier Stunden reichten kaum aus. Abschließend durfte ein Foto von dem Geburtsort einer Weltikone (Ford Mustang) und meinem Pony in Dearborn nicht fehlen. Leider war keine Werksführung mehr machbar. Next time...

Zwölf Stunden und 3000 Meilen später waren wir wieder in Loudoun County, Virgina, angekommen. Ein weiteres Highlight in diesem Jahr war die „Big Fo 0“. Ich trat im November dem Club der 40er bei. Meine Frau organisierte eine megageile Party, inklusive Videobotschaften aus Deutschland von meinen engsten Freunden. You guys and my wife made my Day! Vielen lieben Dank an Dirty, Jassi & Vlado mit Tiana, Sebi, Natascha & Martin, Gesa & Joh, meine Familie und meinen Schwiegereltern! I miss y’all lots!

Ein sehr emotionaler Abschluss des Jahres wird genau in vier Wochen im Dezember sein. Nach über zweieinhalb Jahren werde ich endlich meine Eltern wiedersehen. Ich glaube, viele in dieser Grußbrücke können nachvollziehen, was es heißt, von der Familie – in diesem Falle gezwungenermaßen – getrennt zu sein.

Am 8. November öffneten endlich, lange überfällig, wieder die US-Grenzen für Touristen. Es werden sicherlich ein paar mehr Tränen am Flughafen fließen und ich freue mich riesig, meine Eltern wiederzusehen. Leider können in diesem Jahr die Eltern meiner Frau nicht dabei sein, aber das holen wir hoffentlich schnellstmöglich nach.

Damit endet ein weiterer Bericht für die Grußbrücke von mir. Ich hoffe, aber glaube nicht daran, dass es nächstes Jahr besser werden wird. Aber wir werden sehen...

Liebe Grüße an all meine Freunde in Bremerhaven und umzu. Ich freue mich sehr, euch irgendwann alle wiederzusehen. Ein frohes Weihnachtsfest mit euren Liebsten!

Bjoern und Marleen

2. Kapitel

Die Enkelkinder halten jung und machen Freude

Hallo ihr Lieben, wieder geht ein Jahr vorbei, welches nicht viel anders war als das Vergangene. Gereist sind wir eigentlich gar nicht, aber wir sind doch einige Male zum Strand gefahren. Diese Ausflüge machen immer Spaß.

Auch mit unseren Enkelkindern haben wir viel Zeit verbracht. Das hält einen doch jung und macht auch viel Freude. Wir hoffen, dass das neue Jahr besser wird. Aber wer weiß, was noch auf uns zu kommt.

Steffi Schnabels Tochter und Schwiegersohn mit den Enkelkindern – oder „unseren Lausbuben“ wie Steffi Schnabel schreibt – Jacob, Grayson und Connor in Disney World.

Steffi Schnabels Tochter und Schwiegersohn mit den Enkelkindern – oder „unseren Lausbuben“ wie Steffi Schnabel schreibt – Jacob, Grayson und Connor in Disney World.

Foto: privat

Ich wünsche euch allen ein gesegnetes und gesundes Weihnachtsfest, besonders meiner Schwester Renate Müntefering, meinen Neffen Thomas, Anja, Luke und Neal Müntefering, Monika Higgins, Melanie Huff und Kinder. Euch allen ein frohes neues Jahr und Gottes Segen.

Steffi Schnabel
7005 Houndsear Court
Fayetteville, NC 28311, USA

3. Kapitel

„Ich denke oft an die Heimat“

Schon wieder ist ein Jahr vergangen und wir möchten unserer Familie in Langen, Bremerhaven und Wulsdorf ein frohes und gesundes Weihnachtsfest wünschen.

Zurzeit fahren wir häufig zum Heim, in dem mein Mann lebt. Da können wir aber nicht immer hin. Es ist noch keine gute Zeit. Und ich denke oft an die Heimat.

Besondere Grüße gehen an Schwägerin Anita Thomas, Kinder Harald, Thomas und Familie, Bärbel Winter und Familie, Gerhard Thomas und Familie, Marion Kleppe und Familie, Torsten Thomas und Familie.

Bernhard Luther und Sabine, unsere Gedanken sind bei euch, ich kann es einfach nicht glauben, dass meine Cousine Irmtraud Luther von uns ging.

Ich denke an Hans Gerken und Familie, Agnes und Erwin, Harald Krispin, Gerda Kluin und Familie, meine Freundin Ursel Meyer, alle Bekannten, Freunde und Klassenkameraden.

Ich hoffe auf ein gutes Jahr 2022. Wir wünschen euch allen ein frohes Weihnachtsfest und ein gesundes neues Jahr!

Waltraud (geb. Thomas) und Ray Maassen
1275 Northfront Street
Buffalo City, Wisc
54622 USA

Grußbrücke 2021

Karte: maps4news.com/©OSM

nach Oben