Straße in der Nähe des Big Bend Nationalparks in Texas

Andrea Morgan ist in diesem Jahr in den US-Staat Texas umgezogen.

Foto: Freddie Marriage / Unsplash

Andrea Morgan ist in diesem Jahr in den US-Staat Texas umgezogen.

Sonderformate Grußbrücke

Grußbrücke: „Hurra, seit dem 5. Oktober 2021 sind wir nun Texaner“

Texas: Für Andrea Morgan beginnt nach dem Umzug von Arkansas nach Texas ein neues Kapitel – zumal sie auch in Rente gegangen ist. Indiana: Ernste Krankheiten und Abschiede – das Jahr hat Marion Wilburn einiges abverlangt. Aber sie ist auch Oma geworden. Georgia: Doris Sorrells Tochter Chelsea ist nach langem Kampf immer noch krebsfrei, ihre Mutter Elfriede hat eine neue Hüfte bekommen.

Kreis-Icon-Nordstern

Es war für uns ein sehr ereignisreiches Jahr und so hätte ich fast den Einsendeschluss der Weihnachtsbrücke verpasst. Gut, dass es E-Mails gibt. Bislang habe ich immer von Arkansas berichtet, aber nun kommen meine Nachrichten aus Texas.

Am 8. Januar haben wir uns ein Haus in der Nähe von Tyler (Texas) angeschafft. Es liegt an einem See, der Lake Palestine heißt. Ende des Monats bin ich dann in Rente gegangen, denn meine Firma bot mir eine Abfindung an, da sie Arbeitsplätze sparen wollte.

Wir mussten mit dem Umzug noch ein wenig warten, da Mikel seine Stelle erst Ende Februar kündigen konnte. So hatten wir für einige Monate zwei Wohnsitze und durch den Coronavirus haben wir gelernt, dass man ein Haus so leicht per Internet kaufen kann, wie man einen Lebensmitteleinkauf tätigt. Es gibt elektronische Unterschriften, Verträge und Videochat.

Phillip und Mikel kommen zu Besuch

Endlich im Mai wurde der Traum wahr. Phillip, unser jüngster Sohn, kam aus Kalifornien und hat uns mit seinem Bruder Mikel geholfen. Alles wurde aufgebaut und eingeräumt, während Tom und ich wieder nach Arkansas zurückmussten.

In Jacksonville wollten wir das Wohnhaus von drinnen streichen und haben eine neue Einbauküche eingebaut. Wir hatten sie schon vor Monaten bestellt und durch Corona mussten wir lange auf die Sendung warten.

Zwischendurch gab es andere Hindernisse zu bewältigen. Es musste ein neues Bankkonto eröffnet werden und auch Wasser sowie Strom sollte es in beiden Häusern geben. Hier in Texas hat man die Auswahl von 15 verschiedenen Stromversorgern. Man schließt einen Vertrag für ein ganzes Jahr ab, und sie haben festgesetzte Kilowattpreise. Auch brauchten wir neue Führerscheine, die in Texas zugelassen werden. Da muss man sich auch erst per Internet voranmelden und Monate warten, bis man einen Termin bekommt. Hurra, seit dem 5. Oktober sind wir nun Texaner!

Phillip ist jetzt in Boulder, Colorado, und hat sich dort seinen Doktortitel erarbeitet. Er geht an drei Tagen zur Uni und arbeitet an den anderen Tagen in einem Forschungslabor. Mikel sucht eine Arbeitsstelle, aber das läuft nicht ohne Schwierigkeiten.

Keine Krankenhaus-Besuche wegen Covid-Beschränkungen

Unser Haus gefällt uns sehr gut. Wir haben eine gute Aussicht auf den See und das Wetter hier ist wie in Arkansas. Nun können wir viel Wassersport machen und angeln gehen. So wollen wir unsere Rentnertage genießen.

Meine Mutti war in diesem Jahr im Krankenhaus und hat eine neue Hüfte bekommen. Leider konnte sie wegen Covid keinen Besuch erhalten. Paps hat neue Medizin verschrieben bekommen und hat sich jetzt von seinem Mercedes getrennt.

Meine Nichte Alexandra arbeitet jetzt als Krankenschwester in Reinkenheide. Im kommenden Jahr möchte ich versuchen, nach Bremerhaven zu kommen. Leider gibt es dann keinen Karstadt-Einkauf mehr.

Hoffentlich geht es allen meinen Freunden und Bekannten in Bremerhaven gut und wir können uns gegenseitig besuchen.

Wir wünschen meinen Eltern Artur und Ingrid Krause sowie Friedhelm und Alexandra Hansing ein frohes Weihnachtsfest!

In Gedanken sind wir zusammen unter dem Weihnachtsbaum.

Andrea Morgan (Krause) und Familie
21455 Dogwood Drive
Flint, TX 75762
E-Mail: andrea_doria7@yahoo.com

1. Kapitel

Ein Lichtblick in einem schwierigen Jahr

Und wieder geht ein Jahr vorbei – es war kein schönes. Im Mai bekam mein Mann eine neue Hüfte, er musste leider in Frührente gehen. Zwei Monate später mussten wir unseren Hund Max einschläfern lassen. Wir waren sehr traurig darüber. Danach ging es nur bergab...

Im Juli hatte ich ein Geschwür, welches geplatzt war. Ich habe sehr viel Blut verloren, und sie dachten schon, dass ich es nicht schaffen werde. Sie gaben mir drei Blutkonserven, es folgten zahlreiche Tests. Zum Glück wurde alles wieder gut. Alle drei Monate muss ich nun Bluttests machen lassen, sehen, ob der Wert steigt. Ich bin ab und zu immer noch schwach.

Familienfoto

Mit der jüngsten Generation der Familie grüßten die Wilburns auf ihrer Thanksgiving-Karte.

Foto: privat

Ein tragischer Verlust

Im August verstarb unsere Schwiegermutter unerwartet. Da Schwiegervater nicht allein sein kann, musste er in eine Senioreneinrichtung. Er hat dort seine eigene Wohnung, aber wenigstens Leute, die auf ihn aufpassen und ihm seine Medizin geben.

Doch es geschah auch etwas Gutes: Im Dezember 2020 wurden wir Oma und Opa. Unser großer Sohn hat nun eine Tochter, sie ist eine Freude. Wir haben auch eine Stiefenkelin bekommen. Im kommenden Jahr bekommen sie wieder Zuwachs. Sie hoffen auf einen Jungen.

Nun wünsche ich meiner Familie und allen Freunden in Bremerhaven und den USA frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr. Auch schöne Festtage an die NORDSEE-ZEITUNG. Peter, Dieter und Lisa, schöne Festtage!

Marion Wilburn
1204 Holly Dr.
Lafayette, IN 47909
Marionw1204@comcast.net

2. Kapitel

Eineinhalb Jahre mit der Krebserkrankung gerungen

Was kann man über 2021 sagen? Immer noch Corona und meine Mutti, Elfriede Mein, saß im vierten Stock alleine mit einer kaputten Hüfte. So wurde im Januar entschieden, die Wohnung in Bremerhaven aufzulösen. Sie zog zu meinem Bruder Volker und dessen Frau Simone.

Im Februar bekam Mutti eine neue Hüfte, im April ist sie dann nach Bückeburg in ein betreutes Wohnen gezogen. Ihr gefällt es dort sehr gut, und es geht ihr prima. Ich bin Volker und Simone so dankbar, dass sie alles für Mutti erledigen und immer für sie da sind. Ich hatte gehofft, dass ich in der zweiten Hälfte des Jahres kommen könnte. Aber das ist mir alles noch zu unsicher.

Chelsea und Colville im Flugzeugcockpit

Chelsea und Colville, Tochter und Enkelsohn von Doris Sorrells, konnten im Kleinflugzeug ihre Heimatstadt aus der Luft bewundern.

Foto: privat

Gegen den Krebs gekämpft

Meine Tochter Chelsea hat eineinhalb Jahre den Krebs bekämpfen müssen. Es war ein sehr seltener und aggressiver Krebs, er ist dreimal wiedergekommen. Bis jetzt ist sie immer noch krebsfrei, und ich danke Gott dafür.

Ihr Sohn Colville (9) ist unser einziger Enkel und wir verbringen viel Zeit mit ihm. Im Sommer wurde stundenlang geschwommen, Fußball und Basketball gespielt. Chelsea und Colville haben im Vier-Sitzer-Flugzeug ihre Heimatstadt von oben gesehen.

Von uns allen möchte ich allen Verwandten, Bekannten und Freunden frohe Weihnachten wünschen, besonders natürlich Mutti – wir haben Dich lieb –, Volker und Simone, Hanna Sense, Sigrid Rogatzki und Astrid Meyer-Romeike. Nicht vergessen: Jesus is the reason for the season – Jesus ist der Grund für Weihnachten!

Doris Sorrells, geb. Mein
17 PMB Young RD SE
Cartersville, GA 30120, USA
dosorrells@comcast.net

Grußbrücke 2021

Karte: maps4news.com/©OSM

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